Neue Ausstellung auf Haus Opherdicke eröffnet

Werke von Edgar Ende in Holzwickede

„Melancholie und Verheißung“ heißt die Ausstellung von Edgar Ende auf Haus Opherdicke. Zur Vernissage zeigte sich Landrat Michael Makiolla voll des Lobes – und sichtlich stolz.

Holzwickede

24.09.2018, 11:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werke von Edgar Ende sind seit Sonntag auf Haus Opherdicke zu sehen.

Werke von Edgar Ende sind seit Sonntag auf Haus Opherdicke zu sehen. © UDO HENNES

„Wir freuen uns, dass wir die umfangreiche Sammlung von Axel Hinrich Murken in dieser Weise zum ersten Mal zur Schau stellen und damit zur Wiederentdeckung des visionären, surrealistischen Malers beitragen dürfen“, sagte er. Die Sammlung beinhaltet auch die bedeutenden, erstmals gezeigten Dunkelkammerskizzen des Künstlers sowie Objekte und Archivalien zu seinem Werk, die der Medizin- und Kunsthistoriker Murken in 30 Jahren im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Malerei Endes zusammengetragen hat. Um das malerische und zeichnerische Werk Endes abzurunden, wurden Gemälde und Zeichnungen aus anderen Sammlungen hinzugenommen.

Völlig zu Unrecht, so Makiolla, erlange Ende bisher nicht den Bekanntheitsgrad wie etwa Max Ernst. „Dies mag an der Einzigartigkeit der Bildfindung und seiner Zurückgezogenheit liegen. Aber auch Edgar Endes Werke galten als entartet und damit gehört er in unserem Ausstellungshaus in die Reihe der Künstler der ‚verschollenen Generation, mit der sich das Haus Opherdicke profilierte“, so Makiolla.

Zur Vernissage kam am Sonntag auch die 89-jährige Lotte Schlegel-Braun, die als langjährige Weggefährtin Endes unter anderem ihre Erinnerungen für den begleitenden Katalog zum Ausstellungsprojekt beigetragen hat.

Eine ausführliche Einführung sowie einen Blick in die innere Welt von Edgar Ende gab Kurator Arne Reimann.

Die Vernissage musikalisch begleitet hatte das Ensemble der Neuen Philharmonie Westfalen.

Die Ausstellung „Edgar Ende – Melancholie und Verheißung“, die noch bis zum 24. Februar auf Haus Opherdicke, Dorfstraße 29, zu sehen ist, ist dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Erwachsene zahlen 4 Euro Eintritt, eine Familienkarte kostet 8 Euro.

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