Musik, die bildet und sich in die Herzen schleicht

dzKammermusik für Kinder

Klassische Musik eingebettet in eine mitreißende Geschichte - die Musiker von Fidolino verstehen es, das junge Publikum zu begeistern. Da kommt auch der Nikolaus ins Haus Opherdicke.

von Sebastian Pähler

Holzwickede

, 16.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Auf eine ganz wundervolle kleine Reise in die Welt der Musik nahmen am Sonntagvormittag die Musiker des Fidolino-Konzertes Kinder und ihre Familien auf Haus Opherdicke mit. Dabei begann alles erst mal alles mit einer Schlittenfahrt. „Ich dachte, wir machen Musik?“, fragte Pianistin Natalia Gamper nach. „Mein ich doch“, antwortete Thomas Krüger, der das Fagott spielte, „auf eine musikalische Schlittenfahrt“. Und so ging es mit „Eine musikalische Schlittenfahrt“ von Leopold Mozard los. Das Besondere an dem Einstieg, wie an dem ganzen Konzert war, das das Ensemble geschickt Unterhaltung und musikalische Bildung miteinander verknüpfte.

Unterhaltung und Bildung

So wurde etwa das Stück noch einmal wiederholt, wobei Flötistin und Moderatorin Claudia Runde einen Hinweis gab, worauf die Kinder diesmal achten sollen. „Wenn man noch mal genau hinhört, dann kann man hören, wie wir mit unseren Noten die Hügel rauf und runter fahren“.

Verpackt in die Geschichte „Der Schneemann“, in der ein Schneemann zum Leben erwacht und seinen kleinen Erbauer zuhause besucht, bevor sie dann gemeinsam Abenteuer erleben, stellte das Ensemble, zu dem auch noch Violinistin Johanna Kölle zählte, anspruchsvolle Kammermusik, die die Ereignisse in dem Märchen untermalte und zugleich auf Weihnachten einstimmte.

So waren etwa Stücke von Howard Blake, Giuseppe Tartini, Wolfgang Amadeus Mozart oder Frédéric Chopin zu hören.

Weihnachtsmann war da

Begleitet wurde das Konzert dabei durch einen Besuch des Weihnachtsmannes, gespielt von Ulrich Holle, der nicht nur die Geschichte erzählte, sondern auch stellvertretend für die Kinder Fragen stellen konnte. So erfuhren die kleinen Besucher etwa mehr über das Fagott, und wie es funktioniert.

Am Ende durften alle auch auf die Bühne kommen und fragen zu den Instrumenten und zur Musik stellen.

Zuvor aber wurde auch gemeinsam gesungen. Mit Liedern wie „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, oder „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, banden die Musiker nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern und Großeltern ein, und nicht wenige der Erwachsenen tanzten sogar mit.

Für ein gelungenes Konzert und eine schöne Einstimmung auf das Fest gab es vom Publikum reichlich Applaus.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Wanderung

Interkommunale Netzwerke: Südwestfalens Politik-Prominenz trifft sich auf Haus Opherdicke

Hellweger Anzeiger Clara-Schumann-Gymnasium

Schnitzelbrötchen und Co: Darum braucht der Schulkiosk dringend Unterstützung

Hellweger Anzeiger Montanhydraulikstadion

Überdachung: Vor dem Ballhaus bleiben die Fans jetzt auch bei Regen trocken

Meistgelesen