Gewerblicher Verkehr rund um Mozartstraße: Darum sucht die SPD den Dialog mit Anwohnern

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Verirrte Lkw im Nordosten der Gemeinde nerven die Anwohner. Schilder schützen die Anliegerstraßen kaum. Die SPD hat ein Konzept ausgearbeitet, in das sich auch die Anwohner einbringen sollen.

Holzwickede

, 13.08.2019, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mozartpark heißt das Wohngebiet offiziell, das gleichnamige Straße sowie die Schubert- und die Friedrichstraße, die Natorper Straße und den Beethovenweg umfasst. Obwohl Anliegerstraßen ist das Gebiet durch gewerblichen Verkehr vom Sprinter bis zum Lkw belastet.

Im März wurde das Thema bereits im Verkehrsausschuss aufgegriffen. Der Verwaltung war die Problematik bewusst - mehr als Schilder aufstellen, ist aber nicht drin. Bauliche Veränderungen seien nicht möglich, da man mit Blick auf Müllabfuhr, Feuerwehr oder Rettungswagen bestimmten Schwerverkehr erlauben muss.

„Die Verwaltung hat klar gemacht, dass die eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Und bei der Kreispolizei, die für Kontrollen zuständig ist, fehlt es an Personal, um zu reagieren“, sagt SPD-Geschäftsführer Thomas Bergermann.

Ideen der Anwohner für bessere Verkehrssituation gesucht

Für ihn und die Parteigenossen war die Sitzung ausschlaggebend, um ein Konzept zu erstellen, das die Lage verbessern soll. „Das könnten wir so in Ausschuss und Rat einbringen, aber wir möchten die Bürger einbeziehen. Je mehr Köpfe, desto mehr Ideen“, sagt Bergermann. Anwohner wurden bereits angeschrieben, am 23. September lädt die SPD dann um 18 Uhr in die Aula der Nordschule zum Bürgerdialog.

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