Modernes System: Holzwickede-Gutschein soll gescheitertes Projekt in den Schatten stellen

dzEinzelhandel

Bei ihrem Vorstoß für einen Holzwickede-Gutschein verweist die FDP auf eine neue Ausrichtung. Die Liberalen werben für Unterstützung durch den örtlichen Einzelhandel.

Holzwickede

, 07.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der erste Holzwickede-Gutschein, den der Aktivkreis Holzwickede einst ins Leben gerufen hat, ist wegen mangelnder Nachfrage gescheitert. Die FDP will sich aber von der schlechten Erfahrung des Unternehmernetzwerks nicht abschrecken lassen. Ein neuer Holzwickede-Gutschein könne durchaus erfolgsversprechend sein.

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„Wir denken hier an ein modernes, digitales durch eine App gestütztes System. Gutscheine lassen sich heute bei vielen Anbietern wie zum Beispiel Restaurants problemlos online beziehen“, begründet FDP-Chef Lars Berger.

„Dort können sie mit den gängigsten Zahlungsmethoden mit entsprechendem Wunschguthaben aufgeladen werden. Eine Kombination aus klassischem Ausdruck oder digitalem Nachweis stellt heute keinerlei Problem mehr dar“, erklärt Berger weiter.

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„Ich möchte hier gern die Stadt Oldenburg als eines von vielen Beispielen anführen, in der seit Jahren ein funktionierendes Gutscheinsystem vorhanden ist. Weiterhin möchte ich zu Bedenken geben, dass die FDP-Fraktion mit ihrem Antrag eine völlig neue Reichweite und demzufolge auch eine andere Organisation des Gutscheinsystems erreichen möchte, als es in Vergangenheit durch den AHK betrieben wurde“, vermutet der FDP-Chef.

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