Mit Schweiß und Tränen: Kleingärtner am Oelpfad reißen ihre verbrannten Gartenlauben ab

dzKGV Oelpfad

Für zwei Kleingärtner-Familien aus der Anlage am Oelpfad sind diese Tage ebenso arbeitsreich wie von Emotionen geprägt: Sie reißen die Überreste ihrer völlig abgebrannten Lauben ab.

Holzwickede

, 28.05.2020, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf der einen Seite ist es ein trauriger Abschied, wenige Meter weiter darüber hinaus ein Neuanfang: Für das Ehepaar Breer und die Familie Ledwon ist im April sprichwörtlich eine Welt zusammengebrochen. Ihr Traum vom Garten-Idyll in der Kleingartenanlage am Oelpfad wurde durch eine Brand-Attacke völlig zerstört.

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Seit Mittwoch sind die Kleingärtner in ihren Parzellen, die nur wenige Meter auseinander liegen, wieder aktiv. Sie gießen aber nicht etwa ihre Pflanzen oder dekorieren ihre Lauben. Die beiden Familien räumen den Schutt weg, den ein bisher unbekannter Brandstifter im Vormonat angerichtet hatte.

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Kleingärtner beseitigen die verbrannten Überreste ihrer Gartenlauben

Nach der Brand-Attacke im April, als ein Unbekannter zwei Lauben in der Kleingartenanlage am Oelpfad angezündet hat, stehen für die Betroffenen arbeitsreiche, aber auch emotionale Tage bevor.
28.05.2020
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Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen
Christine und Christian Ledwon© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen
Christine und Christian Ledwon© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen
Christine und Christian Ledwon© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen
Christine und Christian Ledwon© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad
Abgebrannte Lauben werden abgerissen© Borys Sarad

Für Horst und Marita Breer wird es das letzte große Projekt sein, das sie vor Ort umsetzen werden. Eine richtige Laube werden sie definitiv nicht wieder aufbauen. Zuletzt spielten sie aber mit dem Gedanken, stattdessen eine kleine Hütte aus Holz zu errichten - oder sich ganz aus der Anlage zurückzuziehen.

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„Da ist schon die ein oder andere Träne vergossen worden“

Für die Familie Ledwon, deren Tochter in der Laube einen Teil der Kindheit verbracht hat, war der Anblick am Mittwoch nicht einfach zu ertragen: „Da ist schon die ein oder andere Träne vergossen worden“, sagte Horst Breer am Nachmittag. Der Vorsitzende des Kleingärtnervereins teilt die Gefühle: „Wenn man so viele Jahre hier einen Rückzugsort hatte, dann hängen da Gefühle dran.“

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