Mit Internationalem Führerschein erwischt: Autofahrer bezahlt Irrtum mit 600 Euro

von Sylvia Mönnig

Holzwickede

, 11.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Glauben, sein internationaler Führerschein wäre auch in Deutschland gültig, setzte sich ein Mann in Holzwickede hinter das Steuer, geriet in eine Kontrolle und wurde eines Besseren belehrt. Sein Irrtum kam ihn teuer zustehen.

Der Mann, der gebürtig aus Sri Lanka kommt und seit vielen Jahren in Deutschland lebt, besaß tatsächlich einen internationalen Führerschein. Doch ganz zu schweigen davon, dass das Dokument abgelaufen war, hätte er es, da er sich länger als sechs Monate hier aufhielt, umschreiben lassen müssen. Als er also am Abend des 26. Januar mit dem Auto auf der Bahnhofstraße unterwegs war, machte er sich strafbar.

Im Prozess wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis beteuerte der 33-Jährige nun vor dem Amtsgericht Unna: „Wenn ich gewusst hätte, dass ich mit dem Führerschein nicht fahren darf, hätte ich das Auto nicht genutzt.“ Unter normalen Umständen wäre er auch gar nicht gefahren. Sein Kollege, der ihn sonst mitgenommen habe, habe an dem Tag aber frei gehabt. Nunmehr habe er erkannt, dass ihm der Wagen keinen Nutzen bringe und daher habe er ihn verkauft. Auch bat er um eine Chance, die Fahrerlaubnis zu erlangen.

Der Richter ging schließlich von einer fahrlässigen Tat aus und ahndete die mit 600 Euro Geldstrafe. Auf eine Sperrfrist zur Erteilung der Fahrerlaubnis wurde indes verzichtet.

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