Mittlerweile sind die beiden Lämmer gut sechs Wochen alt. Sie müssen sich nun ohne Mutter in die Herde integrieren. © privat
Schäferin traurig und wütend

Schaf zu Tode gefüttert: Menschliche Ignoranz macht Lämmer zu Waisen

Knapp sechs Wochen durften sie mit ihr auf der Weide stehen, nun ist das Mutterschaf tot. Das macht Schäferin Michaela Schultz-Franck sauer, denn die Schuldigen finden sich wohl abseits der Weide.

Viel spricht dafür, dass einem jungen Schaf von Michaela Schultz-Franck das lange Osterwochenende zum Verhängnis wurde. Die Aue der Rasse „Black Welsh Mountain“ war jung und vital, hatte dieses Frühjahr ihre ersten beiden Lämmer geboren. Zur Mitte der vorigen Woche aber verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand rapide.

Lämmer-Waisen fressen immerhin trotz Verlust des Muttertieres

Tiere in Ruhe lassen – einfache Regel wird oft missachtet

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Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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