Kinder- und Jugendförderplan

Mehr Geld für Jugendarbeit hat in Holzwickede auch personelle Konsequenzen

Fünf Jahre Planungssicherheit bedeutete für die Träger der neue Kinder- und Jugendförderplan des Kreises. Davon profitiert auch Holzwickede – am konkretesten wohl durch eine neue Stelle.
Zwar ist das Jugendheim an der Goethestraße wegen Corona momentan zu. Das heißt aber nicht, dass Kinder und Jugendliche alleine gelassen werden. Regelmäßig gibt es Videochats oder werden Basteltüten für Kinder gepackt und ausgegeben. © Greis

Neben Vereinen, Schulen und Kitas sind es vor allem die beiden Jugendeinrichtungen in der Gemeinde, die Kindern und Jugendlichen ein regelmäßiges Freizeitangebot machen: Zum einen der Treffpunkt Villa, getragen vom Kreis Unna. Und zum anderen das offene Angebot des Evangelischen Jugendheims an der Goethestraße.

Ähnliche Angebote gibt es getragen durch die Kirchengemeinden auch in Dellwig, Frömern, Fröndenberg und Bausenhagen – entsprechend erleichtert zeigt man sich zu Wochenbeginn über den am Donnerstag im Kreistag durchgewunkenen Kinder- und Jugendförderplan für die nächsten fünf Jahre.

Werben für den Förderplan zahlt sich aus

Dadurch sind nicht nur Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden gesichert, der Plan sieht zudem personelle Unterstützung für die bisherigen hauptamtlichen Referenten sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer vor. Die Gemeinden hatten zuletzt noch mit einem gesonderten Gemeindebrief für die Verabschiedung des Fünf-Jahres-Plans geworben. In Holzwickede machte sich der Ortsjugendring zudem für den Plan stark. Aus der Politik kamen zuletzt entsprechende Signale, den Plan zu beschließen.

Konkret muss der Jugendhilfeausschuss nun auf Kreisebene am 8. März erste Schritte zu künftigen Richtlinien und Stellenbeschreibungen machen. So ist etwa für Holzwickede vorgesehen, dass eine hauptamtliche Jugendreferenten-Stelle durch eine zusätzliche halbe Stelle erweitert wird.

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