Markierungen an Sölder Straße sind für den BBL eine Farce

dzVerkehr

Die Verwaltung plant, auf der Sölder Straße Markierungen aufzubringen, um in den Bereichen das Parken zu unterbinden. Diesen Vorschlag machten Gutachter. Der BBL sieht das völlig anders.

Holzwickede

, 26.12.2018, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Der BBL erachtet das, was die Verwaltung jetzt vorhat, als Farce“, sagt BBL-Geschäftsführer Heinrich Schlinkmann vom Bürgerblock und meint damit die geplanten Markierungen auf der Sölder Straße. Wie berichtet, sollen ein 20 Meter und ein 25 Meter langer Bereich auf der Nordseite der Sölder Straße markiert werden, um dort das Parken zu unterbinden und Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Zudem ist es geplant, an der Einmündung Breiter Weg eine Markierung anzubringen. Bürger sollen sich zu dem Vorhaben äußern, Anwohner wurden angeschrieben.

„Schade für die Zeit, die dafür verwendet wurde“, halte der BBL diese Maßnahmen für nicht zielführend. Wenn auf der Nordseite nicht mehr geparkt werden dürfe, dann verlagere das lediglich das Problem auf die gegenüberliegende Seite. Das Problem des Begegnungsverkehrs würde dadurch sicher nicht gelöst.

„Die Verwaltung hat sich leider gar keine Gedanken zum Kurvenbereich Landwehrstraße und Breiter Weg gemacht“, erklärt Schlinkmann, dass die Sicht dort sehr eingeschränkt sei.

Der BBL hat wie berichtet eine eigene Verkehrszählung an der Sölder Straße durchgeführt. „Die Verwaltung möge sich mal zwischen 16 und 18 Uhr für eine oder zwei Stunden an die Sölder Straße stellen. Dann sieht man, wo Brennpunkte sind und findet Handlungsansätze“, schreibt Schlinkmann der Verwaltung ins Heft. Die Auswertung der eigenen Verkehrszählung führte beim BBL zu dem Schluss: „Die Sölder Straße verkraftet im jetzigen Ausbauzustand keine zusätzlichen Verkehre.“

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