Marihuana, Ecstasy und Waffen: Holzwickeder häufte exquisite Sammlung verbotener Güter an

Diverse Verstöße

Der Kauf von 30 Gramm Marihuana war ausschlaggebend: Die rief Ermittler in die Wohnung eines Holzwickeders. Dort fanden sich dann noch ganz andere verbotene Sachen.

von Sylvia Mönnig

Holzwickede

, 17.11.2020, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine ganze Handvoll wie hier im Symbolbild hatte der Holzwickeder nicht gehortet, dennoch fanden Ermittler in seiner Wohnung immerhin 27 Ecstasy-Pillen sowie weitere Drogen und unerlaubte Waffen.

Eine ganze Handvoll wie hier im Symbolbild hatte der Holzwickeder nicht gehortet, dennoch fanden Ermittler in seiner Wohnung immerhin 27 Ecstasy-Pillen sowie weitere Drogen und unerlaubte Waffen. © picture alliance / dpa

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines jungen Holzwickeders wurde die Polizei in jeder Hinsicht fündig: Der 24-Jährige besaß nicht nur Drogen, sondern erwies sich auch als Waffensammler. Er überzeugte nun vor Gericht mit Einsicht.

Im März erwarb er über 30 Gramm Marihuana. Mitte April sorgten diese Drogen für eine Durchsuchung und die Ermittler entdeckten weitere 23 Ecstasy-Pillen und eine geringe Menge Ecstasy-Kristalle. Doch das war nicht alles.

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Der 24-Jährige besaß zudem eine Schreckschusspistole nebst Platzpatronen, einen selbst gebauten Totschläger und ein Butterfly-Messer. Wobei er sich hierbei frühzeitig kooperativ zeigte und die Beamten gar nicht erst suchen ließ, freiwillig auf die verbotenen Waffen verwies.

Angeklagter war nie auffällig und ist in Therapie

Drogenbesitz und Verstoß gegen das Waffengesetz brachten den Holzwickeder, der zuvor nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, nun vor das Amtsgericht Unna. Das Reden überließ er seinem Verteidiger und der räumte die Vorwürfe in seinem Namen ein. Zu der Zeit habe sein Mandant mit einem Drogenproblem gekämpft. Mittlerweile nehme er therapeutische Hilfe in Anspruch. Über die Waffen habe er sich einfach keine Gedanken gemacht.

Das leere Strafregister, die Kooperation von Anfang an und die Bemühungen, den Drogen zu entsagen standen der Drogenmenge gegenüber. Der Fall endete mit 2700 Euro Geldstrafe.

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