Traditioneller Laternenumzug lockt viele Besucher an

dzMartinszug der Kolpingsfamilie

Der Martinsumzug der Kolpingsfamilie hat in Holzwickede längst Tradition. Auch in diesem Jahr gab es für den bunten Lichterzug noch einiges für die Helfer zu tun.

von Lena Zschirpe

Holzwickede

, 10.11.2019, 15:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der traditionelle Laternenumzug zum Sankt-Martins-Tag lockt längst nicht mehr nur Kinder aus Holzwickede auf den Startpunkt Marktplatz, sondern auch viele Besucher aus der Umgebung. Organisiert wird die Lichterparade für Groß und Klein seit jeher von der Kolpingsfamilie und ihren Helfern.

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Organisation fürs nächste Jahr läuft bereits

Bereits vor dem Umzug und nach der Sankt-Martins-Vorführung, bei der der Reiter seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilt, reichte die Kolping-Familie Glühwein, Bratwurst und andere Leckereien auf dem Schulhof der Aloysiusschule. „Nach dem Zug ist vor dem Zug“, so Wolfgang Kesper, einer der Mitorganisatoren. „Im Grunde müssen wir jetzt schon einen Termin für das nächste Jahr festlegen, Anträge stellen und Helfer organisieren.“

Auch die Verkaufszelte auf dem Schulhof müssten aufgebaut und von Helfern betreut werden. Den Reinerlös der Verpflegung spendet die Kolpings-Familie jedes Jahr an ein soziales Projekt.

„Ehrenamt funktioniert miteinander besser miteinander“

Wolfgang Kesper war kurz vor Beginn noch mit der Aufgaben- und Positionverteilung der Helfer beschäftigt: Einige Mitglieder des Bürgerschützenvereins sicherten die Wege des Laternenzugs und sorgten dafür, dass das Pferd samt Sankt Martin nicht überholt und die Menschenmenge nicht zu breit wurde. Auch in diesem Jahr waren wieder 15 Helfer des Schützenvereins dabei. „Im Gegenzug stellen wir von der Kolping-Familie die Positionen der Ordnungshelfer beim Schützenzug“, sagte Kesper. „So ist eine tolle Zusammenarbeit entstanden, Ehrenamt und Vereinsarbeit funktionieren eben miteinander noch besser.“

Polizei sorgte für Sicherheit

Zusätzlich gewährleisteten die Polizei und zwei Wägen vom Deutschen Roten Kreuz die Sicherheit auf dem Marsch vom Marktplatz zur Aloysiusschule. „Er ist aber so ausgelegt, dass er im Fall der Fälle auch ohne Polizei stattfinden könnte“, so Kesper.

Um kurz vor 18 Uhr ging dann alles ganz schnell: Wo vorher nur Kesper, die Ordnungshelfer und eine Hand voll Kinder mit Begleitung auf Sankt Martin warteten, wurden im Nu mehrere hundert Menschen auf dem Marktplatz. Die Kinder staunten nicht schlecht, als der Reiter mit dem roten Mantel dann schließlich mitten auf dem Marktplatz stand und auf den Posaunenchor und den Auftakt der ersten Laternen-Lieder wartete.

Musikalische Klassiker

Mit den musikalischen Umzugsklassikern „Laterne, Laterne“ oder „Ich gehe mit meiner Laterne“ sowie den bunten Lichtern lief dann alles ganz glatt für Kesper und die Helfer – ein Martinsumzug, wie er sein sollte.

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