Baustopp auf der Landskroner Straße in Holzwickede – Wasserleitung wird erneuert

dzArbeiten verzögern sich

Nach mehreren Brüchen in einer Wasserleitung unter der Landskroner Straße ist klar: Die Leitung wird erneuert. Für die Sanierung der Straße bedeutet das einen erheblichen Zeitverzug.

Holzwickede

, 16.09.2019, 11:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Ende August ruhen die Bauarbeiten entlang der Landskroner Straße in Holzwickede. Der Kreis Unna erneuert und verbreitert auf der kreiseigenen Straße die Fahrbahn. Kurz nach Baustart kam es jedoch zu erheblichen Problemen mit einer Wasserleitung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21).

Die mehrere Jahrzehnte alte Leitung hielt den Belastungen durch die Baufahrzeuge gleich an mehreren Stellen nicht stand, setzte die Baustelle mitunter unter Wasser. DEW21 legte die 500er-Leitung schließlich still, Haushalte in Hengsen und Opherdicke werden seitdem über eine alternative Leitung versorgt, entlang der Quellstraße wurde eine Notleitung verlegt.

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Wasserleitung wird auf einer Länge von 1700 Metern getauscht

Mittlerweile ist klar, dass die Sanierungsarbeiten erst wieder aufgenommen werden, wenn DEW21 den Tausch der Wasserleitung auf einer Gesamtlänge von 1700 Metern angeht – das wird frühestens Anfang Oktober passieren. Momentan koordiniere man die Arbeiten mit Ingenieurbüro und Bauunternehmen, so DEW21-Sprecherin Jana-Larissa Marx. Hier arbeitet man mit denselben Unternehmen zusammen, die auch die Straßensanierung für den Kreis Unna bewerkstelligen. „Das ergibt einfach Sinn und spart Zeit“, so Marx.

Das ausführende Bauunternehmen bereitet den Baugrund vor, die Leitung selbst verlegt dann DEW21. „Wir werden sie stückweise ersetzen, so dass im Anschluss der Kreis seine Arbeiten fortsetzen kann und nicht warten muss, bis die Leitung auf ganzer Strecke erneuert wurde“, sagt Marx.

Zeitplan wird auch vom anstehenden Winter abhängig sein

Ob man dabei auf Holzwickeder oder Sölder Seite beginnt, ist laut der DEW21-Sprecherin aktuell noch Gegenstand der Planungen. Bestenfalls hat der Versorger seine Arbeiten bis Jahresende abgeschlossen. „Wenn uns die Witterung oder andere Überraschungen im Baufeld nicht dazwischen kommen“, sagt Marx.

Bis der Kreis Unna aber wiederum seinen Baustopp aufheben kann, werden noch einige Wochen vergehen. Schon jetzt ist absehbar, dass sich das 1,1 Millionen Euro teure Projekt um gut zwei Monate nach hinten verschieben wird. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Straßenaufbau bis Jahresende auf einer Breite von 5,50 Meter komplett erneuert wird.

Je nach dem wie streng der Winter wird, geht der zuständige Sachgebietsleiter beim Kreis Unna, Jürgen Busch, davon aus, dass eine sanierte und verbreiterte Fahrbahn erst im Frühjahr 2020 realistisch ist, wie er unserer Redaktion erklärte.

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