Der Rasen ist saftig aber die Obsternte von Familie Kerger noch ausbaufähig

Kleingarten-Serie

Seit Anfang dieses Jahres mietet Familie Kerger eine eigene Parzelle in der Anlage am Oelpfad. Die Familie gestaltet den Garten von Grund auf neu und hat schon viele Fortschritte gemacht.

von Lena Zschirpe

Holzwickede

, 14.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Rasen ist saftig aber die Obsternte von Familie Kerger noch ausbaufähig

Familie Kerger aus Hennen hat ihr Gartenglück im Kleingartenverein am Oelpfad gefunden. © Marcel Drawe

Der zum Schluss durchwachsene aber eher trockene Sommer hat auch in diesem Jahr Hobbygärtner auf Trab gehalten. Auch im Kleingarten von Familie Kerger in der Anlage am Oelpfad hat sich seit unserem letzten Besuch wieder einiges getan: Der Rasen ist kräftiger geworden, hat aber auch schon andere Phasen durchlebt

„Wir haben eine günstige Saat genommen und die geht super an, es muss nicht immer das teure sein. Im Gegenteil: Die teure Mischung ist gar nicht angegangen“, sagt Jennifer Kerger. „Die Parzellennachbarn haben schon gefragt, warum unser Rasen so gut angeht.“

Der Rasen ist saftig aber die Obsternte von Familie Kerger noch ausbaufähig

Talisa, Ariano und Marlon fühlen sich in der Kleingartenanlage wohl. Nicht selten schauen sie auch in Nachbars Gärten vorbei und unterhalten die alteingesessenen Kleingärtner. © Marcel Drawe

Die Grünfläche habe aber auch unter der Hitze und dem trockenem Sommer gelitten. „Teilweise sieht man auch noch Lücken und braune Flecken“, so Kai Kerger. „Aber mein Bruder sagte, dass wir nicht nachsäen müssten – der Rasen findet schon seinen Weg.“ Nur eines ärgert die junge Familie noch: Im hinteren Teil des Kleingartens, dem Spielbereich für die Kinder, ragt auch viel Unkraut aus dem grünen Boden hervor. „Da müssen wir noch einmal ran und Grund reinkriegen“, so Jennifer Kerger.

Und auch ein Maulwurf fühlt sich etwas zu wohl in der Parzelle. Die typischen, kleinen Erdhaufen begrenzen sich aber auf ein überschaubares Gebiet.

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Eine neue Terrasse aus alten Materialien

„Wir konnten leider noch nicht alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“, erzählt Kai Kerger. „Mit der Einschulung und unserem Urlaub war in den Ferien nicht viel Zeit.“ Doch gerade der hintere Kinderbereich sieht verändert aus und ist wieder ein Stück bunter geworden: Neben Fahrrädern und anderen Spielgeräten sind auch eine kleine Sitzbank, ein Sandkasten und ein kleiner Pool mit Rutsche hinzugekommen.

Und auch die hintere Terrasse erstrahlt in neuer Optik: „Das Holz von der Terrasse ist eine Übernahme aus einem anderen Garten. Allerdings zeigte sie beim Vorbesitzer genau in die andere Richtung“, erklärt Kai Kerger. „Außerdem war sie viel größer.“ Das überschüssige Holz konnte die Familie trotzdem gut verwerten

„Damit haben wir den Schuppen verkleidet.“

Die großen Steine, die die Vorbesitzer in der Erde verbuddelt haben, finden so einen Zweck: „Die liegen jetzt teilweise als zusätzliche Stütze unter dem Holz“, so Kai Kerger. Auch rund um die Hütte der Parzelle gibt es noch einiges zu tun. „Drinnen müssen wir uns immer noch um den Wasserrohrbruch kümmern“, erzählt Jennifer Kerger. Auch Streichen stünde noch an.

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Die erste Obsternte fällt bescheiden aus

Im Frühjahr hat die Familie noch über verbliebene Gewächse der Vorbesitzer gerätselt, jetzt hat sich der Obstbaum im vorderen Teil der Parzelle als Pflaumenbaum entpuppt. „Leider hat er dieses Jahr aber kaum getragen“, sagt Jennifer Kerger. „Wir werden ihn aber noch etwas zurückschneiden, damit die Kraft in die Früchte und nicht in die Triebe geht. Vielleicht werden es dann nächstes Jahr mehr Pflaumen.“

Auch die dornigen Büsche hinter dem Gewächshaus haben erste Früchte getragen. „Davon konnten wir wie vermutet schon Himbeeren naschen.“ Und noch eine skurrile Überraschung ist über den Sommer dazu gekommen: Im Beet erblühen neben den noch vorhandenen Stauden plötzlich weitere Blumen. „Wir haben selbst noch gar nichts gesät, sondern nur im Vorfeld die ganze Erde umgegraben“, erklärt Kai Kerger. „Die Blumen haben sich wohl selbst ausgesät, damit hätten wir nicht gerechnet.“ Als nächstes sollen noch weitere Obstbäume folgen. Außerdem soll das Dach von Moos befreit werden.

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