In prall gefüllte Geldtöpfe greifen: Gemeinde soll mögliche Förderungen fest im Blick haben

dzFördermittel

Ein erheblicher Teil von Projekten in Holzwickede wird durch Mittel von EU, Bund oder Land gefördert. Die CDU findet: Da ist für die Gemeinde vielleicht noch etwas mehr drin.

Holzwickede

, 29.11.2019, 11:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das größte Bauprojekt der Gemeinde steht exemplarisch dafür, was man alles stemmen kann, wenn man die nötigen Mittel nicht zuletzt durch Fördergelder zusammenbekommt: Gemeint ist das neue Rat- und Bürgerhaus in Holzwickede. Fast 20 Millionen Euro kostet das Projekt insgesamt, die Gemeinde trägt davon „nur“ 8,5 Millionen Euro.

Nach Ansicht der CDU könnte für die Gemeinde noch viel mehr herausspringen, wenn es um Fördergelder geht. Im Blick haben die Christdemokraten vor allem einen Topf des Landes NRW, der Kommunen beim Ausstieg aus der Steinkohle unterstützen soll.

CDU: Holzwickede könnte bei Förderung berücksichtigt werden

Zwar gibt es in Holzwickede lange keine Zeche mehr. Aus dem Topf sollen aber Gebietskörperschaften gefördert werden, die direkt oder indirekt vom Steinkohleausstieg betroffen sind. Die CDU hält es für möglich, dass Holzwickede dabei in irgendeiner Form berücksichtigt werden könnte.

„Das einfach liegen zu lassen und zu sagen, dass man eh nichts bekommt, halte ich für nicht sinnvoll“, sagt Markowski. Es sei wichtig, auch bei künftigen Projekten die Möglichkeiten für eine Förderung zu überprüfen: „Gerade in Zeiten knapper Kassen muss darauf geachtet werden, dass Holzwickede nicht leer ausgeht, wenn Finanzhilfen [...] zur Verfügung gestellt werden“.

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