Immer neue Ideen für die Kita

dzKindergarten-Neubau

Die Anwohner, die mit einer Klage gegen die Kita drohen, melden sich erneut zu Wort, um ihre Argumente zu untermauern. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende bringt eine neue Idee ins Gespräch.

Holzwickede

, 04.10.2018, 14:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Thema Kita geht weiter. Es melden sich noch einmal die Anwohner des Festplatzes, Gerlings und Kleinjohann zu Wort, um zu betonen, dass ihr Vorschlag, den Baukörper im Emscherpark um 90 Grad zu drehen – und so Bäume zu schützen – bislang keine Beachtung gefunden habe. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Friedhelm Klemp, hofft dass die Politik durch eine Baukörperdrehung auf dem Festplatz, eine Lösung gefunden habe.

In einer umfassenden E-Mail stellen die Anwohner der Hamburger Allee noch einmal ihren Vorschlag dar. Die Mail ging an die Bürgermeisterin, die Fraktionsvorsitzenden, den Jugendhilfeausschussvorsitzenden, an die UKBS, den Kreis Unna sowie an die Presse. Die Fotos, die beigefügt sind, sollen belegen, dass die Kita, würde sie um 90 Grad gedreht, auf einer Fläche stehe, die frei sei von Altlasten. „Wir hoffen, damit zu einer Beschleunigung der Angelegenheit in Richtung eines zeitnahen Baubeginns im Emscherpark beizutragen“, erklären die Ehepaare Gerlings und Kleinjohann. Der Wunsch des Jugenddezernenten Torsten Göpfert, zum Wohle der Kinder schnell eine Lösung zu finden (wir berichten), habe sie zu dieser erneuen Mail gebracht.

Sitzungen

Politik trifft die Entscheidung

Das Thema Kita wird am Dienstag, 9. Oktober, im Planungs- und Bauausschuss und am Donnerstag, 11. Oktober, im Gemeinderat behandelt. Beide Sitzungen sind öffentlich. Der Ausschuss tagt im Rathaus, der Rat im Schulforum.

Zu Wort meldet sich auch der Fraktionsvorsitzender der Grünen, Friedhelm Klemp, der darauf hofft, dass „sich alle noch ein bisschen bewegen“. Klemp berichtete von der Idee „aus der Politik“, das Gebäude auf dem Festplatz „aus baumschonenden Gründen“ zu drehen und zu verschieben. Das, so Klemp würde die Außenfläche vergrößern, Bäume könnten stehen bleiben. Er appelliert an die Verwaltung, diese Idee mit dem Schützenverein zu verhandeln.

Mit dem Standort Festplatz ist der Bürgerschützenverein bekanntlich nicht glücklich. Insbesondere wenn der Bau weiter vorgezogen würde und somit noch mehr Platz für die Fahrgeschäfte beim Schützenfest wegfällt. Lediglich mit der ersten Variante, die Kita auf den Festplatz zu stellen, erkläre sich der BSV einverstanden, so der Vorsitzende Karl-Heinz Pakusch. Weitere Gespräche mit der Gemeindeverwaltung hätten aber nicht stattgefunden.

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