Holzwickeder Flüchtlingsinitiative braucht Unterstützung: Es fehlt an warmen Decken

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Roswitha Göbel-Wiemers von der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“.
Roswitha Göbel-Wiemers von der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“. © Archiv/Christian Greis
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Wie die Gemeinde Holzwickede unserer Redaktion in dieser Woche mitteilte, weist die Bezirksregierung Arnsberg zusätzlich zu den bereits 222 Geflüchteten im Ort weitere 63 Menschen zu. Die Gemeinde richtet für sie neue Unterkünfte her, da die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichen.

Die Erstausstattung, die die geflüchteten Menschen in Holzwickede bekommen, könne nur auf das wirklich aller Notwendigste beschränkt sein, sagt Roswitha Göbel-Wiemers von der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“.

„Deshalb bemühen wir uns als Flüchtlingsinitiative mit unserer einen kleinen Ausgabestelle, um dort auszuhelfen, wo dringend Bedarf ist“, so Göbel-Wiemers.

Dringend benötigt würden folgende Gegenstände: Töpfe, Pfannen, Kochlöffel und ähnliches Küchenbesteck, Besteck, Schüsseln, kleine Haushaltsgeräte, kleine Schälmesser, Brotmesser, Vorratsdosen, Bügeleisen, Wäscheständer, Badetücher, Handtücher (groß) und Decken.

Warme Decken seien besonders wichtig, da die Standardzudecken, die ausgeben werden, recht dünn seien und in den Flüchtlingsunterkünften die Heiztemperatur niedrig eingestellt sei.

Wer etwas abgeben kann und möchte, kann dies jeweils dienstags von 11 bis 12 Uhr an der Massener Straße 69 (im Keller). Für Anfragen und als Kontakt steht Doris Keller unter Tel. (02301) 946966 zur Verfügung.

Außerdem sucht die Fahrradwerkstatt der Flüchtlingsinitiative Fahrräder, die nach sachkundiger Kontrolle an die Neuankömmlinge weitergegeben werden können. Kontakt: Tel. (0162) 1994030 (Nusch).