Der Kasten-Lkw hatte sich am Mittwochnachmittag unter der Eisenbahnbrücke festgefahren. Der Fahrer konnte den Lkw selbst aus der misslichen Lage manövrieren. © Neumann
Nordstraße

Holzwickeder Bahnunterführung wird für Lkw zum Verhängnis

Am Mittwochnachmittag hat es mal wieder einen unbedarften Lkw-Fahrer erwischt: Er hat die Höhe der Bahnunterführung auf der Nordstraße falsch eingeschätzt und ist hängen geblieben.

Alle paar Monate ist mal einer dran: Am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr hat es den Fahrer eines 7,5-Tonners auf der Nordstraße erwischt – er ist mit seinem Lkw unter der Bahnunterführung hängen geblieben. Das sorgte natürlich für einen entsprechenden Rückstau auf der Straße gen Gemeindemitte.

In den meisten Fällen bedeutet ein festgefahrener Lkw hier, dass die Polizei anrücken und die Stelle sichern, den Verkehr am Gefährt vorbeileiten muss. Mit der Bergung gehen Luft ablassen aus den Reifen und nicht selten auch die Demontage von Aufbauten auf der Ladefläche eines Lkw einher.

Fahrer kann sein Gefährt eigenhändig aus misslicher Lage befreien

Im aktuellen Fall war der Aufwand indes nicht nötig: Der Fahrer hat sein Malheur rechtzeitig bemerkt und sein Gefährt noch nicht gänzlich unter den Brückenträgern verkantet. Mit Hilfe eines nachfolgenden Autofahrers, der entsprechend Weisungen gab, konnte der Fahrer seinen 7,5-Tonner eigenhändig im Rückwärtsgang aus der misslichen Lage befreien.

Nach einem anschließenden Wendemanöver über die Auffahrtrampe zu den Bahnsteigen, war der Lkw gedreht und setzte seine Fahrt wie es an der Stelle vorgesehen ist, über die Stehfenstraße fort. Und der Fahrer hat gelernt, was ein Hinweisschild besagt: Höher als 3,50 Meter darf ein Fahrzeug in der Unterführung nicht sein.

Über den Autor
Redaktion Holzwickede
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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Christian Greis

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