Holz am Wasserturm ein schneller Raub der Osterflammen

Etwa 300 Besucher hatte das Osterfeuer am Wasserturm. Mit 15 Kollegen hatte der Löschzug 2 alles vorbereitet. Die Gäste genossen das wärmende Feuer und einen herrlichen Blick ins Sauerland.
Neugierige Blicke und der nötige Sicherheitsabstand: Zahlreiche Familien besuchten das Osterfeuer am Wasserturm in Hengsen, das relativ schnell abbrannte.
Neugierige Blicke und der nötige Sicherheitsabstand: Zahlreiche Familien besuchten das Osterfeuer am Wasserturm in Hengsen, das relativ schnell abbrannte. © Stefan Reimet

Aus Pferdeanhängern wurden die Getränke ausgegeben, wie früher. Auch die beliebte Erbsensuppe von Metzgerei Weljehausen fehlte nicht, die längste Schlange bildete sich aber am Grillstand, noch bevor pünktlich um 19 Uhr das Feuer entflammt wurde.

Geäst und Grünschnitt von Landwirten aus der Umgebung waren sehr trocken und brannten zügig ab. Bereits nach 90 Minuten gab es allerdings kein Holz mehr zum Nachlegen. „Es ist sehr locker geschichtet und besteht aus dünnem Holz, das brennt schnell weg“, erklärte Jörg Krumme, stellvertretender Zugführer des Löschzugs 2.

Viele Besucher genossen den Blick ins Sauerland. © Stefan Reimet

Die Besucher wärmten sich aber auch lange noch an der Glut und es wurde gemütlich. Denn mehrere Dutzend Strohballen hatte Landwirt Eickhoff zur Verfügung gestellt. Das erste Osterfeuer am Wasserturm seit Beginn der Pandemie genossen die Besucher bis in den späten Abend, bevor die Nachtkühle unangenehm wurde.

Brandwache hielt Jörg Krumme mit einigen Kollegen noch bis spät in der Nacht, dann begann der Ostersonntag für viele Kameraden des Löschzug 2 mit Aufräumarbeiten. Der Acker muss bis spätestens Mittwoch wieder zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehen.

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