Hixterwald wächst um 1,5 Hektar Ökologischer Ausgleich für neuen Radweg

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Der Kreis Unna hat die 1,5 Hektar große Fläche am Hixterwald erworben.
Der Kreis Unna hat die 1,5 Hektar große Fläche am Hixterwald erworben. © Stefan Reimet
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Damit die Setzlinge gedeihen, wurde das Areal am Hixterwald bereits umzäunt. Hier entsteht die Ersatzfläche für Bäume, die beim Bau der Radtrasse auf rund 200 Metern im südlichen Bereich der Landskroner Straße weichen mussten. Auf der gut beschatteten Fläche werden heimische Laubhölzer angepflanzt.

Hixterwald wächst: Eichen und Hainbuchen bevorzugt

Als Jungbäume werden vorwiegend Eiche und Hainbuche gesetzt, eine Strauchzone grenzt die Aufforstung ab und soll Vögeln und Kleintieren Schutz bieten. Die Jungbäume liefert ein Landschaftsbaubetrieb aus dem Kreis Wesel. Ein Wildgrasstreifen sei bereits angelegt, heißt es beim Kreis Unna. Ein Drahtzaun schützt die Setzlinge vor Wildverbiss.

Die Ausgleichsfläche ist eingezäunt, um die Setzlinge vor Verbiss zu schützen.
Die Ausgleichsfläche ist eingezäunt, um die Setzlinge vor Verbiss zu schützen. © Stefan Reimet

„Ob Wohnhaus, Radweg oder Stallung, für versiegelte Flächen sind anteilig Geldbeträge für ausgleichende Maßnahmen erforderlich“, erklärt Jürgen Busch, Sachgebiet Bauen, vom Kreis Unna. Diese können oft nicht orts- und zeitnah umgesetzt werden, daher wandert das Geld zunächst in einen Topf. Daraus erwarb der Kreis Unna das etwa 1,5 Hektar große Feld, das in den vergangen Jahren nur noch sporadisch bestellt wurde.

Die Umsetzung der Maßnahme soll noch in dieser Pflanzsaison erfolgen. „In jedem Falle kurzfristig“, wie Irina Tien, Sachgebiet Landschaft, erklärt.