Im Bauamt vermutet man den Wintereinbruch in der ersten Februarwoche als Schuldigen hinter dem technischen Defekt, der momentan die Aufzugsanlage an der Brücke Caroline lahmlegt. © Greis
Brücke Caroline

Geht, geht nicht: Der Aufzug der Brücke Caroline nimmt mal wieder eine Auszeit

In schöner Regelmäßigkeit nimmt sie sich ihre Auszeiten: Momentan steht die Aufzugsanlage der Brücke Caroline still. Schuld ist ein technischer Defekt. Ein Zeitpunkt für die Reparatur ist noch offen.

Seit gut einer Woche schon bleiben nur die Treppenstufen, um die Brücke Caroline zu erklimmen und die Bahngleise in Richtung Wohngebiet beziehungsweise Gemeindemitte zu queren.

Der Ausfall ist entsprechend im Bauamt bekannt und wie heißt es so schön: Techniker ist informiert. „Wir haben eine Elektro-Havarie, die wohl mit der Witterung der vergangenen Wochen zusammenhängt“, sagt Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch.

Reparatur hängt an einem nötigen Ersatzteil

Das zuständige Service-Unternehmen ist auch bereits informiert. Alleine: Die Reparatur hänge laut Nettlenbusch an einem bestimmten Ersatzteil und das lässt momentan noch auf sich warten. Lieferzeitpunkt: ungewiss. Der Unmut über den Ausfall äußert sich unter den Holzwickedern naturgemäß bereits in den sozialen Medien im Internet.

Aber ohne Ersatzteil kann der Schaden nicht behoben werden und bis dahin bleibt die Anlage außer Betrieb. „Leider können wir momentan keinen Zeitpunkt nennen, wann der Aufzug wieder funktioniert“, so Nettlenbusch.

Grundsätzlich ist eine Komplettsanierung des Bauwerkes geplant und soll in 2021 erfolgen. Bestenfalls ist ein konstantes Auf und Ab danach nur mit der eigentlichen Funktion der Anlage verbunden – und nicht mehr mit Defekten in unregelmäßiger Regelmäßigkeit.

Über den Autor
Redaktion Holzwickede
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
Zur Autorenseite
Christian Greis
Lesen Sie jetzt