Gefahrstoff im Keller: Routineeinsatz für Entsorgungsunternehmen

dzFeuerwehreinsatz

Mehrere Einsatzfahrzeuge, Kameraden in Atemschutzmasken, weitläufige Absperrung: Der Feuerwehreinsatz am Mittwoch an der Hauptstraße entpuppte sich für das letzte Glied in der Einsatzkette letztlich als Routineauftrag.

Holzwickede

, 05.12.2019, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem zunächst ein Rettungswagen ausrückte, weil einem Mann bei Arbeiten in einem Keller an der Hauptstraße schummrig wurde, rückte kurze Zeit darauf am Mittwochnachmittag auch die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen aus.

Der Verdacht auf einen ausgetretenen Gefahrstoff bestätigte sich denn auch: Tatsächlich war in dem Keller eine überschaubare Menge an Phosphorsäure der Grund für das Unwohlsein des Mannes.

Entfernt und entsorgt wurde die Säure schließlich von einem darauf spezialisierten Entsorgungsunternehmen. Für Feuerwehr und Polizei, die den Einsatzort zunächst sicherten, war der Einsatz damit gegen 17 Uhr am Mittwoch beendet.

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Auf Anfrage sagte der zuständige Einsatzleiter Havariemanagement des angeforderten Unternehmens, dass die ausgetretene Menge Phosphorsäure innerhalb einer halben Stunde entfernt und mit Bergungsbehältern aus Edelstahl abtransportiert und entsorgt wurde.

In dem Fall habe es sich um 65-prozentige Phosphorsäure gehandelt. Zwar könne man darüber nur spekulieren, denkbar sei aber, dass der Mann die Säure zur Rostentfernung nutzen wollte. Farb- und geruchlos könne der Stoff die beschriebenen Symptome hervorrufen.

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