Gastro-Lockdown verlängert - Kritik aus den Schloßstuben: „Wir fühlen uns als Sündenbock“

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Für die Gastronomie geht auch im Dezember erstmal nicht viel. Eine Wirtin aus Holzwickede hat auf ein Ende des Lockdowns für ihre Branche gehofft - und ist jetzt entsprechend enttäuscht.

Holzwickede

, 26.11.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

In den Schloßstuben bleiben die Tische auch ab Dezember leer. Der Lockdown für die gesamte Gastronomie-Branche geht in die Verlängerung. Diese Entscheidung sorgt in den heimischen Restaurants für Kopfschütteln.

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In den Schloßstuben bleibt ab Dezember - nicht wie den Sommer über - ein Teil der Tische geschlossen, sondern der gesamte Saal. Stattdessen können Gäste ihre Speisen abholen, am Wochenende wird außerdem geliefert.

In den Schloßstuben bleibt ab Dezember - nicht wie den Sommer über - ein Teil der Tische geschlossen, sondern der gesamte Saal. Stattdessen können Gäste ihre Speisen abholen, am Wochenende wird außerdem geliefert. © Carlo Czichowski

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Diana Schott, Betreiberin der Schloßstuben in Opherdicke, hat nach dem ersten Corona-Lockdown im März an mehreren Stellen Desinfektionsspender angebracht. Dass in ihrem Restaurant auch im Dezember weiterhin nicht vor Ort gegessen werden darf, kann sie nicht verstehen. Sie findet: In der Gastronomie gab es auch vor Corona schon „einen sehr hohen Hygienestandard“.

Diana Schott, Betreiberin der Schloßstuben in Opherdicke, hat nach dem ersten Corona-Lockdown im März an mehreren Stellen Desinfektionsspender angebracht. Dass in ihrem Restaurant auch im Dezember weiterhin nicht vor Ort gegessen werden darf, kann sie nicht verstehen. Sie findet: In der Gastronomie gab es auch vor Corona schon „einen sehr hohen Hygienestandard“. © Carlo Czichowski

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