Gar nicht lebenswert

dzKommentar zur Carolinenbrücke

Dass eine Glasscheibe an einem Fahrstuhl der Carolinenbrücke defekt ist, weiß die Verwaltung seit dem 6. Oktober. Wann der Schaden repariert wird, weiß sie nicht. Ein Kommentar.

Holzwickede

, 10.10.2018, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit es die Carolinenbrücke gibt, sorgt sie für Ärger. Nicht allein, weil die Kosten für den Bau seinerzeit explodierten. Nein, die Brücke mit den beiden Fahrstühlen ist immer wieder für Vandalen ein beliebtes Objekt. Sie werfen Scheiben ein, sie kicken Steine vor die Fahrstuhltüren, beschmieren die Fahrstühle, bespucken sie, lassen Müll herumliegen. Natürlich sind sie es, die den Unmut der Holzwickeder zu spüren bekommen sollten. Sie sind aber nicht greifbar. Das ist zu bedauern.

Dass die Verwaltung aber so wenig tut und lediglich auf eine Fachfirma verweist, die zuständig ist, ist auch nicht der richtige Weg. Liebens- und lebenswert möchte Holzwickede bekanntlich sein. Da reicht es aber nicht, sich einen neuen Namen zu geben und fortan Emscherquellgemeinde zu heißen. Da muss auch bei Vorkommnissen wie diesem an der Brücke viel schneller reagiert werden. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass die Gemeinde die Reparatur der Schäden aus der Gemeindekasse berappen muss. Letztlich zahlt also der Bürger und der wäre froh, wenn endlich mal eine Lösung gefunden würde. Nicht nur die gehbehinderten Senioren im Seniorenhaus würden es danken.

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