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Freie Demokraten schwören ihre Gäste auf die Europawahl ein

dzNeujahrsempfang der FDP

Beim FDP-Neujahrsempfang im Forum des Schulzentrums standen die Europawahlen im Mai im Fokus. Der diesjährige Gastredner sprach sich klar für mehr statt weniger Europa aus.

Holzwickede

, 12.01.2019 / Lesedauer: 2 min

2019 ist das Jahr der Europawahlen. Die Furcht ist groß, dass durch Protest- oder Nichtwähler populistische und EU-skeptische Kräfte an Einfluss im EU-Parlament gewinnen. Als Gastredner beim FDP-Neujahrsempfang im Forum des Schulzentrums warnte Marco Buschmann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, am Samstag davor, „Europa irgendwelchen Verrückten zu überlassen, die nicht wissen, was sie tun.“

Nicht weniger Europa, wie rechtspopulistische Parteien wie AFD, die italienische Lega, die österreichische FPÖ oder das Rassemblement National der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen fordern, sondern nur mehr Europa würde den erreichten Wohlstand sichern – und von einem starken Europa profitiere nicht zuletzt Deutschland. Zudem erinnerte Buschmann an die Grundidee der EU: „Dass Europa, ausgehend von deutschem Boden, innerhalb eines halben Jahrhunderts zweimal in Schutt und Asche lag, darf nie wieder passieren. Und würde Europa nicht mehr bedeuten, als weitere 70 Jahre Frieden, wäre mir das schon genug.“

Mit Blick auf geopolitische Veränderungen könne nur ein starkes Europa seine Interessen durchsetzen. „Wer glaubt, dass ein Land wie China immer nach unseren Regeln spielen wird, der ist naiv“, sagte Buschmann. Er warnte eindringlich davor, sich bei den Europawahlen am 26. Mai aus Protest den Populisten zuzuwenden. Was das für Folgen haben kann, sehe man aktuell nur zu gut am Brexit.

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