Forschertag am CSG: Grundschüler schnuppern in Naturwissenschaften und erkunden die Schule

dzVor dem Schulwechsel

Mit Reagenzgläsern und Chipsdosen: Dutzende Nachwuchsforscher tobten sich im Clara-Schumann-Gymnasium in Holzwickede aus. Beim Forschertag gab es für die Viertklässler viel zu entdecken.

Holzwickede

, 02.10.2019, 10:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lernen wie die Großen: Für mehr als 30 Viertklässler wurde es am Dienstagnachmittag am Clara-Schumann-Gymnasium äußerst praktisch. Dort fand nämlich der jährliche Forschertag statt.

In zweifacher Hinsicht sollte der Tag für sie gewinnbringend sein: Auf der einen Seite konnten die Grundschüler und ihre Eltern die Schule näher kennenlernen, auf der anderen Seite waren den ganzen Nachmittag über die Fachräume der Naturwissenschaften für sie geöffnet. Auf dem Plan standen wieder einige Experimente.

Führung durch das Schulgebäude

Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiterin Andrea Helmig-Neumann, führten einige Lehrer die Eltern der angehenden Schulwechsler durch das Schulgebäude. Die Schüler waren schließlich auch dazu eingeladen worden, die Schule zu beschnuppern.

Während die Eltern sich einmal durchs Gebäude führen ließen, blieben die meisten Schüler sofort in einem der Fachräume hängen. Dort war schon alles für einen Tag voller spannender Erkenntnisse vorbereitet war. Geweckt werden sollte das Forscher-Gen der Grundschüler.

Forschertag am CSG: Grundschüler schnuppern in Naturwissenschaften und erkunden die Schule

Die „Hüter des Lichts“ (von links): Lennard, (9), Jonathan (8) und Ben (9) leiteten einen Lichtstrahl beliebig um. © Marcel Drawe

Auf drei Räume verteilt probierten sie sich zwei Stunden lang an drei Projekten aus. Bei Unklarheiten konnten sie sich etwa an die jeweiligen Fachlehrer wenden. Die Experimente fanden auch unter der Leitung von einigen Schülern der Mittelstufe statt. Wer Fragen zum Schulalltag am CSG hatte, der bekam also gewissermaßen Informationen aus erster Hand.

Indikator für Lauge oder Säure kennengelernt

In weißen Kitteln und mit Schutzbrillen ging es dann schnell zur Sache: Farbe, Licht und Auge waren die drei Oberbegriffe, unter denen die Experimente standen. Biologielehrerin Bettina Kurz hatte zum Beispiel ein anschauliches Verfahren ausgewählt: Die Schüler mischten Rotkohlwasser mit anderen Flüssigkeiten. Anhand von Farbveränderungen des blau-violetten Kohlwassers ließ sich genau ermitteln, ob es sich dabei um eine Säure oder eine Lauge handelte.

Forschertag am CSG: Grundschüler schnuppern in Naturwissenschaften und erkunden die Schule

Am Ende der zur Loch-Kamera umgebauten Chips-Dose kann man das Prinzip erkennen (hier der Blick aus dem Fenster, die Bäume stehen auf dem Kopf). © Marcel Drawe

Eine Etage höher gab es dann noch Einblicke in die Physik, genauer gesagt in die Optik. In einem lichtgedämpften Raum lagen auf den Tischen kleine Lämpchen, von denen ein Lichtstrahl ausging. Mit kleinen Formen sollten sie den Lichtstrahl dann in verschiedene Richtungen umleiten. Im letzten praktischen Test ging es schließlich ums Auge: Die Viertklässler bastelten aus leeren Chipsdosen ihre eigenen Lochkameras. Der Effekt war wetterbedingt aber nicht allzu gut erkennbar.

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