Zwei Gestaltungsvarianten für einen entsiegelten Festplatz

dzPlatz von Louviers

Zwei Varianten für eine Neugestaltung an und auf dem Festplatz von Louviers wurden am Dienstag vorgestellt. Sollte davon einer umgesetzt werden, ist absehbar: Das Zeitfenster hierfür wäre klein.

Holzwickede

, 09.10.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Während der Rohbau für Kita auf der Wiese zwischen Emscherpark und Festplatz in die Höhe wächst, hat der Planungs- und Bauausschuss am Dienstagabend zwei Varianten für eine mögliche Entsiegelung von Flächen auf dem Festplatz und der Zuwegung zwischen Edeka-Parkplatz und Allee gen Opherdicker Straße diskutiert.

Vorab war bereits klar, dass der Ausschuss keine Entscheidung bezüglich der Neugestaltung treffen würde. Das kann frühestens im kommenden Jahr geschehen, wenn im Haushalt entsprechende Mittel dafür eingestellt werden. Über das ISEK-Programm könnte die Maßnahme zumindest förderfähig sein.

Fokus auf Rollschuhbahn und Wegeführung

Die am Dienstag durch Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch vorgestellten Varianten legen ihren Fokus jeweils auf den Bereich der Rollschuhbahn im Süden des Platzes sowie auf das asphaltierte Teilstück zwischen Parkplatz und den südlichen Teil der Allee gen Opherdicker Straße.

Ein Kölner Planungsbüro hat zwei Vorschläge für eine Entsiegelung erarbeitet, die die versetzte Führung der Allee, die Rollschuhbahn und eine gestalterische Anbindung an die künftige Kita als Schwerpunkte haben.

Zwei Gestaltungsvarianten für einen entsiegelten Festplatz

Diese Variante setzt auf eine geschwungene Wegeführung sowie Pflanzbeete, die optisch die Gestaltung des Festplatzes aufnehmen. © urbanegestalt

Problematisch sehen die Planer, dass in dem Bereich auf kleiner Fläche verschiedene Materialien vorkommen, die in keinem Bezug zueinander stehen. Beide Varianten sehen vor, dass durch eine optimierte Wegeführung der Alleecharakter des Bereichs hervorgehoben werden soll – in einer Variante ist die Wegeführung kantig, in der zweiten geschwungen.

Patenschaften für Pflanzbeete wären denkbar

Zwei Gestaltungsvarianten für einen entsiegelten Festplatz

Die zweite Variante setzt auf eine eckige Wegeführung und asymmetrisch angelegte Grünflächen auf der Rollschuhbahn. © urbanegestalt

Für die Rollschuhbahn wäre denkbar, das Areal entweder über mehrere Pflanzbeete oder aber über asymmetrisch bepflanzte Flächen aufzubrechen. „Denkbar wäre es, dass die Kita oder auch umliegende Schulen hier Patenschaften für Beete übernehmen“, sagte Nettlenbusch.

Die bestehende betonierte Pflanzinsel könnte indes verschwinden. Dafür sprachen sich am Dienstag sowohl Grünen-Fraktionschef Friedhelm Klemp als auch anwesende Vertreter des Bürgerschützenvereins aus. „Sollte ein Umbau beschlossen werden, müsste das aber auch bis Juni umgesetzt werden“, bat Frank Weber aus dem BSV-Vorstand zudem um Rücksichtnahme auf das Schützenfest.

Bei einem möglichen Beschluss Anfang des kommenden Jahres wäre also Eile geboten: Während Wilfried Brinkmann die ablehnende Haltung zur Entsiegelung erneuerte, drängten SPD und Grüne am Dienstag bereits darauf, dass eine etwaige Umgestaltung mit Eröffnung der Kita im Sommer 2020 einher gehen müsse.

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