Planer präsentieren Ergebnisse für einen entsiegelten Festplatz

dzFlächenausgleich

Auf der Wiese neben dem Platz von Louviers wächst die Kita „Sonnenschein“ merklich in die Höhe. Wie im Gegenzug Teile des benachbarten Festplatzes entsiegelt werden könnten, wird Thema im Planungs- und Bauausschuss.

Holzwickede

, 07.10.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor allem die SPD und die Grünen hatten sich im Zuge der Standortfindung frühzeitig dafür ausgesprochen, den Rollschuhbahn genannten Teil des Festplatzes von Louviers zu entsiegeln. Die Stimmen beider Parteien sowie der FDP hatten im Dezember des Vorjahres den Weg freigemacht für das jetzige Baufeld. Zum Flächenausgleich könnten im Gegenzug Teile des Festplatzes entsiegelt werden. Zur Erinnerung: CDU und BBL befürworteten den Bereich als Standort für die Kita.

Auf Antrag der Grünen stimmte der Planungs- und Bauausschuss im Februar dieses Jahres mehrheitlich dafür, die Verwaltung mit einem möglichen Konzept zur Entsiegelung zu beauftragen. Am kommenden Dienstag, 8. Oktober, wird dieses Konzept auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil des Ausschusses ab 17.30 Uhr in der Mensa des Schulforums stehen.

Kölner Planungsbüro stellt Ideen für Entsiegelung vor

Dann wird das beauftragte Büro „urbanegestalt“ aus Köln, das mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt worden war, seine Ergebnisse der Politik präsentieren. Das Kölner Büro wird verschiedene Varianten vorstellen und auch einen ersten Überblick über mögliche Kosten geben.

Anschließend haben die Ausschussmitglieder die Möglichkeit, eigene Anregungen einzubringen. Spannend dürfte sein, wie CDU und BBL die Pläne aufnehmen. Für den Bürgerblock hatte Wilfried Brinkmann bereits nach dem Kita-Spatenstich im Mai klargemacht, dass man eine entsiegelte Rollschuhbahn nicht befürworte. Auch Frank Markowski zeigte sich dereinst für die CDU skeptisch.

Ein wichtiger Punkt, der sich im Zuge einer etwaigen Neugestaltung der Rollschuhbahn stellt, ist die Finanzierung. Sollte das aktuelle Kita-Grundstück zunächst für rund 420.000 an die UKBS verkauft werden, lief das Geschäft zwischen Gemeinde und der Unnaer Kreis- Bau- u. Siedlungsgesellschaft schließlich auf ein langfristiges Erbbaurecht hinaus. Heißt: Geld in Raten statt eine dicke Summe.

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Den Deal sah dereinst Michael Klimziak (SPD) kritisch, hätte er einen Verkaufserlös doch gerne in die Entsiegelung investiert. Möglicherweise lässt sich das Projekt aber mit ISEK-Maßnahmen verknüpfen, was wiederum eine Förderung mit sich bringen würde. Klar ist jedenfalls: Nachdem das Konzept vorgestellt wurde, wird erst im Winter oder Frühjahr 2020 die Politik einen entsprechenden Beschluss fassen. Der aktuelle Haushalt sieht für das Projekt keine Mittel vor, die müssten im nächsten Haushaltsplan berücksichtigt werden.

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