FDP-Vorsitzender stellt klar: „Sehen nicht die Notwendigkeit eines großen Supermarktes“

dzNahversorger in Hengsen

Ideen für eine Nahversorgung gibt es einige. Für Holzwickeder FDP beginnt die Frage schon beim geeigneten Standort. Der muss nicht für einen großen Supermarkt geeignet sein, wie der Vorsitzende deutlich macht.

Holzwickede

, 28.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Rathaus bevorzugt man den aktuellen Standort der Awo-Kitagruppe Sonnenschein an der Opherdicker Dorfstraße, um mittelfristig einen Nahversorger unterzubringen.

Neben der SPD, die am genannten Standort eine Kombination aus Nahversorgung und Wohnraum für Senioren fordert und das per Antrag in den kommenden Planungs- und Bauausschuss einbringt, wird auch die FDP einen Antrag zum Thema einreichen.

Der Ausschuss soll entscheiden, ob sich die Verwaltung mit den benachbarten Standorten der Kita Schatzkiste und des einstigen Feuerwehgerätehauses an der Schwerter Straße befassen und diese als Standort für einen Nahversorger prüfen soll.

Kein „großer Supermarkt“ in Hengsen

Der FDP-Vorsitzende Lars Berger korrigiert den Eindruck bisheriger Berichterstattung: „Für die FDP-Fraktion wird ein äußerst wichtiger Aspekt nicht richtig dargestellt. Wir sehen am Standort in Hengsen nicht die Notwendigkeit eines großen Supermarktes.“ Dagegen würden Marktanalysen sprechen und ein „größerer Supermarkt“ werde im gestellten Antrag so nicht gefordert.

„Hier ist ganz bewusst das Wort des Kleinversorgers gewählt worden“, so Berger. „Große Lösung“ meint im FDP-Sinn lediglich die Überplanung der beiden Grundstücke, um eine gesamte Lösung für die Nachnutzung zu finden – und die müsse auch andere Nutzungsmöglichkeiten wie Wohnraum beinhalten.

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