Fahrstuhl der Carolinenbrücke wird nicht vor dem 10. Dezember repariert

Defekte Aufzuganlage

Die gute Nachricht: Ein Reparaturtermin für den defekten Aufzug der Carolinenbrücke steht. Die schlechte: Vor dem 10. Dezember ist nicht damit zu rechnen, dass der Schaden behoben wird.

Holzwickede

, 15.11.2018, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fahrstuhl der Carolinenbrücke wird nicht vor dem 10. Dezember repariert

Ohne Treppensteigen führt bis in den Dezember hinein kein Weg auf die Brücke: Für gehbehinderte und alte Menschen oder Familien mit Kinderwagen ist das eine schlechte Nachricht. © UDO HENNES

Seit rund fünf Wochen ist der Aufzug außer Betrieb. Auf der Südseite haben sich sehr wahrscheinlich Vandalen an der Aufzugtür zu schaffen gemacht. Die Scheibe ist gesplittert. Nur die Scheibe auszutauschen – damit ist es nicht getan.

Die Gemeindeverwaltung hat am Donnerstagmorgen Rückmeldung von der zuständigen Aufzugfirma Janzhoff aus Dortmund bekommen, die für Wartung und Instandhaltung zuständig ist.

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Das Unternehmen sagt die Beseitigung des Störfalls zur 50. Kalenderwoche zu. Das wäre frühestens am Montag, 10. Dezember. Laut Verwaltung habe sich das Unternehmen für die Verzögerung entschuldigt – Defizite in der internen Firmenkommunikation, eine verspätete Auftragsannahme sowie urlaubsbedingte Abwesenheiten hätten die Abarbeitung des Störfalles erheblich verzögert.

Dennoch ist eine Reparatur nicht früher möglich, denn nicht nur die Scheibe sondern die komplette Tür muss getauscht werden. Die Gemeinde erwartet von der Firma zudem ein Angebot für vandalismussicheres Material, das nicht so leicht zu Bruch geht. Der Gemeinde eine Scheibe auf Vorrat zu übergeben, schließt das Unternehmen aus.

Videoüberwachung soll kommen

Zusätzlich hat die Gemeindeverwaltung konkrete Planungen, das Areal um die Aufzugsanlage und Carolinenbrücke zukünftig per Video überwachen zu lassen. Abstimmungen hinsichtlich des damit einhergehenden Datenschutzes mit dem zuständigen Datenschutzbeauftragten werden in den nächsten Wochen finalisiert.

Der CDU-Vorsitzende Frank Lausmann fordert zudem zum wiederholten Male, eine elektronische Infotafel an beiden Türmen zu installieren, um bei Defekten auf den Ausfall des jeweiligen Fahrstuhls hinzuweisen. Aktuell bringt der Bauhof bei Ausfällen lediglich Handzettel an. „Ich kann Herrn Lausmann verstehen, gerade wenn an Wochenenden etwas kaputt geht. Wir haben vor Ort derzeit schlicht nicht die technischen Voraussetzungen, um das zu realisieren“, sagt Uwe Nettlenbusch, Leiter Technische Dienste. Einfach gesagt: Aktuell lässt sich durch die Anlage kein Kabel ziehen, damit zwei Anzeigen miteinander kommunizieren.

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