Es war Brandstiftung: Polizei bittet um Hinweise auf Verdächtiges in Kleingartenanlage

dzAm Oelpfad

Brandstiftung – zu diesem Ergebnis kommt der Sachverständige der Kripo nach der Begutachtung der niedergebrannten Gartenlauben in der Kleingartenanlage „Am Oelpfad“.

Holzwickede

, 24.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Vier Gartenlauben waren in der Pfingstnacht teilweise komplett durch Feuer zerstört worden. Die ersten Ermittlungsergebnisse des Brandsachverständigen der Polizei lassen keinen Zweifel zu: Das Feuer ist vorsätzlich gelegt worden.

„Es war defintiv Brandstiftung“, zitierte Thomas Röwekamp von der Kreispolizei den Gutachter. Das endgültige Brandgutachten, in dem auch die genaue Brandursache beschrieben ist, wird jetzt noch erstellt. Die Polizei ist noch dringend auf Hinweise von Zeugen angewiesen. Die Leistelle der Polizei war in der Nacht von Pfingssonntag auf Pfingstmontag um 1.30 Uhr alarmiert worden. Für die Feuerwehr war das Löschen eine logistische Herausforderung, weil in der Kleingartenanlage selbst kein Hydrant vorhanden ist.

Unterdessen sind auch die Sachverständigen der Feuerversicherung vor Ort gewesen. Die Kleingartenbesitzer schließen obligatorisch eine Versicherung für ihre Laube ab. Je nach Höhe der gewählten Prämie ist der Schaden mehr oder weniger gut abgedeckt. Karl-Heinz Lauer, Sprecher des Kleingartenvereins, geht davon aus, dass die betroffenen Laubenbesitzer in jedem Fall auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben werden.

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