Es fehlt noch Geld: Der krebskranke Nurali (1) soll trotzdem bald auf dem OP-Tisch liegen

dzGesundheit

Mit einem emotionalen Spenden-Aufruf will die Familie Bajnietov ihrem krebskranken Neffen aus Kasachstan helfen. Obwohl viel Geld fehlt, gibt es für Nurali (1) gute Nachrichten.

Holzwickede

, 16.11.2020, 13:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch befindet sich der kleine Nurali (1) in Kasachstan. Das soll sich ändern: Der an Augenkrebs erkrankte Junge soll durch die Hilfe von Familienmitgliedern, die zum Teil in Holzwickede wohnen, für eine Operation nach Europa gebracht werden. Das bisherige Ergebnis ihres Spenden-Aufrufs ist ausbaufähig, hat aber einen entscheidenden Erfolg gebracht.

Wie Larissa Bajnietov berichtet, soll zu Beginn dieser Woche in seiner Heimat zunächst die zweite Chemotherapie starten. In der dramatischen Geschichte des fast zweijährigen jungen Kasachen gibt es einen Hoffnungsschimmer: Schon bald soll er in einen Flieger steigen – und nach Mitteleuropa kommen.

Spenden für den Kampf gegen den Krebs: Bisher 5.500 Euro gesammelt

Wie Bajnietov erklärt, ist auf dem deutschen Spendenkonto der Familie zwar bisher nicht genug Geld eingegangen, mit dem man dem kranken Sprössling eine umfassende Behandlung bezahlen kann. Immerhin seien es aber 5.500 Euro, die bis zum vergangenen Wochenende gutgeschrieben wurden.

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Damit können die Bajnietovs zumindest die nächste Etappe im Kampf gegen den Krebs einleiten: „Am 10. Dezember hat er einen Termin in einer Klinik in der Schweiz“, sagt Larissa Bajnietov, zeigte sich hinsichtlich der Hilfe, die ihre Familie in diesen schweren Tagen erfährt, gerührt und dankbar.

Es gibt Hoffnung: Nurali hat einen OP-Termin in einer Schweizer Klinik

Diese Bestätigung aus der Klinik war notwendig, damit die Familie ein Visum bekommt, der kleine Nurali anschließend operiert werden kann. Wenn er dann erstmal in der Schweiz ist, so ihre Hoffnung, haben sie im Idealfall noch mehr Geld gesammelt, um die Kosten für eine weitere Behandlung stemmen zu können.

Vor fast zwei Wochen haben die Bajnietovs einen öffentlichen Spenden-Aufruf gestartet, den sie auch in Sozialen Netzwerken verbreitet haben. Ihr in Kasachstan lebender, an Augenkrebs erkrankter Neffe kann in seinem Heimatland nicht die optimale Behandlung erfahren: Die Ärzte dort, so berichten seine Verwandten in Deutschland, würden sein Auge entfernen, den Krebs zudem mit örtlichen Bestrahlungen behandeln.

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Tante Larissa und Onkel Timur Bajnietov befürchten, dass Nurali dadurch wahrscheinlich sein Leben lang schwer behindert sein würde, nur eine Operation in Europa ihm die Voraussetzung auf ein gesundes Leben verschaffen könnte. Dazu benötigen sie insgesamt 100.000 Euro.

Wer Nurali unterstützen möchte, der kann bei Nennung des Verwendungszwecks help_nurali_bajnietov eine beliebige Summe auf das Spendenkonto mit der folgenden IBan überweisen: DE04414500750300148483
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