Erdmassen am Oelpfad sind noch keine Vorzeichen für geplanten A40-Anschluss

dzBauarbeiten an B1

Die Sicht ist zwar eingeschränkt, aber wer aus Unna kommend auf der B1 fährt, der kann rechtsseitig die Erdmassen an der Holzwickeder Ortsgrenze erahnen. Wird hier etwas schon für den A40-Anschluss Oelpfad vorgegraben?

Holzwickede

, 11.02.2020, 12:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Brückenabriss und -neubau, Vorarbeiten für neue Lärmschutzwände – das Großprojekt A40-Ausbau zwischen Dortmund und Unna ist längst auf Höhe der Gemeinde angekommen. Planmäßig soll bis 2023 aus der vierspurigen B1 die sechsspurige A40 werden. Dann wird sich auch die Verkehrsführung ändern.

Noch fährt der Verkehr an der Anschlussstelle Holzwickede sowohl nach Norden gen Flughafen als auch gen Süden in Richtung Gemeindemitte ab. Zu den kommenden Bauabschnitten gehört aber auch der Umbau dieser Anschlussstelle. Dann fallen Auf- und Abfahrt auf der Südseite weg.

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Stattdessen wird auf Höhe des Oelpfads in den kommenden Jahren eine neue Anschlussstelle geschaffen. Bestenfalls soll hier mittelfristig der Verkehr über die geplante Umgehungsstraße L677n östlich an der Gemeindemitte vorbei laufen. Problem: Gegen die L677n laufen mehrere Anwohnerklagen, die vor dem Verwaltungsgericht noch gar nicht verhandelt wurden.

Erdmassen stammen vom Aushub für die Lärmschutzwände

Nun türmen sich gen Oelpfad bereits die Erdhügel – wird hier also durch die Deges als Planungsgesellschaft des Bundes bereits der Anschluss vorbereitet? „Dem ist nicht so“, sagt Deges-Sprecherin Simone Döll. Der Bereich an der Holzwickeder Ortsgrenze zwischen B1 und Chaussee gehört momentan noch zum Baufeld der geplanten Lärmschutzwände. Die beauftragten Bauunternehmen parken hier ihre Fahrzeuge und lagern auch den Erdaushub aus den vorbereitenden Maßnahmen für die Lärmschutzwände.

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Das Material wird, genauso wie Bauschutt aus dem Brückenabriss Kurze Straße, später an anderer Stelle teilweise wieder eingebracht. Was den Anschluss Oelpfad betrifft haben die Arbeiten noch nicht begonnen. Einzig bislang bekannter Schritt: Die Gemeinde hat im Vorjahr vorsorglich einige Bäume aus dem Bürgerwald umgepflanzt, weil vor der Bahnunterführung gen Massener Straße ein Kreisel entstehen soll.

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