Emschergenossenschaft arbeitet an Konzept für Radwege und Schilder

dzEinheitliche Beschilderung

Als solcher ersichtlich ist der Emscherradweg in Holzwickede erst an der Ortsgrenze. Innerorts wird es für Auswärtige schwierig, den Weg gen Emscherquellhof nachzuvollziehen. Das soll sich ändern.

Holzwickede

, 15.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Ob der Emscherquellhof im anstehenden Sommer an den Wochenenden einen regelmäßigen Cafébetrieb bietet, ist weiterhin offen. Geplant ist es laut der Emschergenossenschaft, die als Eigentümerin den Hof an die Wewole-Stiftung verpachtet, zumindest. Bis dahin bleiben das Emscher-Food-Festival der Gemeinde am 23. und 24. August und das „Dîner en blanc“ am 29. Juni – ein Picknick in Weiß, das vom Freundeskreis Holzwickede-Louviers ausgerichtet wird. Für beide Veranstaltungen kooperieren die Veranstalter mit Emschergenossenschaft und Wewole.

Zum Gesamtkonzept des Emscherquellhofes soll in Zukunft aber auch eine bessere Radwegeverbindung zählen. Momentan schlägt der Emscherweg gen Quellhof ab der Schäferkampstraße einen Bogen gen Norden und Osten über die Rausinger, Garten- und Vinckestraße durch den Emscherpark und dann an der Hauptstraße entlang über den Lünschermannsweg zum Emscherquellhof. Die Streckenführung finden weder Emschergenossenschaft noch Gemeinde optimal. „Die Gespräche mit der Gemeinde laufen. Wir müssen bei der Wegeführung etwas machen, es muss deutlich werden, dass der Emscherweg seinen Ursprung am Quellhof hat“, sagt Genossenschaftssprecher Ilias Abawi.

Mehr Strecke entlang der Emscher ist das Ziel

Man prüfe aktuell eine geänderte Streckenführung. Ziel ist, den Weg möglichst nah an der Emscher zu führen. Inwieweit das eventuell entlang des Aschenpatts eine Option wäre, ist aber noch völlig unklar. „Am Ende sollen Radfahrer weniger Schleifen fahren müssen“, so Abawi.

Auch die Beschilderung ist für die Emschergenossenschaft ein Thema. Schon im Vorjahr wurde angekündigt, dass man hier tätig werden will und plant nun den großen Rundumschlag. „Wir machen momentan eine Bestandsaufnahme aller Schilder und Stelen im Einzugsgebiet“, sagt Abawi. Da gehe die Zahl in die Tausende. „Wir müssen prüfen, was künftig stehenbleibt, was erneuert wird. Im Raum Dortmund haben wir mit bestimmten Stelen negative Erfahrungen mit Vandalismus gemacht.“

Neue Medien bei der Beschilderung bedenken

Auch das Nutzungsverhalten der Radfahrer würde sich ändern. Weniger Text sei gefragt, zudem würden per Handy scannbare QR-Codes neue Möglichkeiten für Information und Navigation bieten, die man einbetten könne. Erst wenn das Konzept steht, ist absehbar, inwieweit auch am Emscherquellhof und in der näheren Umgebung die Emschergenossenschaft die Wegeführung mit neuen Informationstafeln oder -stelen aufwertet.

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