Wenig Wasser in der Emscher: keine Verstöße seitens des Bauherren

dzHauptstraße 31

Wenig Wasser in der Emscher, eine benachbarte Baustelle, auf der Grundwasser abgepumpt wird. Da sah mancher einen Zusammenhang. Eine nötige Genehmigung wurde zuletzt gar infrage gestellt.

Holzwickede

, 27.09.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Umweltausschuss stellten die Grünen kürzlich die Anfrage an die Verwaltung, inwieweit der Bauherr einen entsprechenden Entwässerungsantrag gestellt hat, um Grundwasser, das sich in der Baugrube an der Hauptstraße 31 sammelt, in die Kanalisation abzupumpen.

Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch verwies auf die Zuständigkeit der Unteren Wasserbehörde im Kreis Unna. Bezüglich des Oberflächenwassers konnte Nettlenbusch indes Auskunft geben: Hier ist die Gemeinde zuständig und habe befürwortet, dass Niederschlagswasser in die Emscher geleitet wird.

Bauherr hat die nötige Genehmigung vom Kreis

Auf Anfrage bestätigt Kreissprecher Max Rolke, dass der Bauherr den entsprechenden Antrag eingereicht habe und seitens des Kreises auch eine wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt, um das Grundwasser abzupumpen und einzuleiten. Bauherr des künftigen Wohn- und Geschäftshauses ist die Holzwickeder Reale Werte Wohungs- und Baugenossenschaft.

Einen Zusammenhang zwischen trockener Emscher und Baustelle sieht man auch in der Unteren Wasserbehörde nicht. Sollten die Kontrolleure des Kreises feststellen, dass beispielsweise auf einer Baustelle ungenehmigt Grundwasser eingeleitet wird, droht ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro.

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