Eine Entscheidung zum Ausbau der Montanhydraulikstraße naht

dzStraßensanierung

Seit zwei Jahren stehen Sanierung und Ausbau der Montanhydraulikstraße im Raum. Demnächst sollen zumindest konkrete Pläne vorgelegt werden, die eine Entscheidung pro oder contra Ausbau ermöglichen.

Holzwickede

, 28.02.2020, 13:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Regnet es heftig, wie mitunter im Februar geschehen, zeigt sich ein Problem entlang der Montanhydraulikstraße: Es gibt keine Oberflächenentwässerung. Wer gen Massener Straße und Oelpfad fährt, muss dann vorsichtig durch große Wasserlachen manövrieren.

Dass die Straße nicht breit ist, zudem an den Seitenstreifen förmlich ausfranst und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass einem als Autofahrer auch noch ein Sattelzug entgegenkommt, macht die Situation nicht besser.

„Wir werden im Verkehrsausschuss zumindest detaillierte Planungen vorlegen“, sagt Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch. Zeitintensiv sei dabei eben die erwähnte Entwässerung. Der bislang unkontrollierte Niederschlagabfluss muss über ein Regenrückhaltebecken nach dem Ausbau aufgefangen werden.

Planungen für Entwässerung mussten nachgebessert werden

„Ein erster Vorschlag dazu von unserer Seite wurde durch die Untere Wasserbehörde abgelehnt“, sagt Nettlenbusch. Mittlerweile habe man nachgebessert. Für den aktuellen Lösungsvorschlag brauche man jedoch mehr Fläche – und die muss die Gemeinde erwerben.

Auch für den Ausbau der Straße selbst ist ein Flächenzukauf nötig. Die benötigten Grundstücke liegen teils in privater Hand, erstrecken sich mitunter aber auch innerhalb der Grundstücksgrenzen von Montanhydraulik und der DB Netz GmbH. Auch wenn man zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Zahlen nennt – billig dürfte das Projekt in keinem Fall werden.

„Wir werden eine zu erwartende Summe X für den Straßenausbau und eine Summe Y für den Grundstückserwerb nennen“, sagt Nettlenbusch. Dann läge es an den einzelnen Fraktionen, ob dem Ausbau wie geplant zugestimmt werde. Erst wenn das der Fall sein sollt, werde man wiederum auf die einzelnen Grundstückseigentümer zugehen. „Vorher ergibt das keinen Sinn“, sagt Nettlenbusch.

Möglicher Baustart frühestens im kommenden Jahr

Dass ein Konzept für den Ausbau der Montanhydraulikstraße durch die Verwaltung erarbeitet werden soll, wurde auf Antrag der CDU bereits Anfang 2018 beschlossen. Für einen etwaigen Ausbau sollten dabei auch Geh- und Radwege berücksichtigt werden.

Stimmt die Politik dem Konzept zu, dann sei ein konkreter Baustart laut Uwe Nettlenbusch frühestens im Jahr 2021 realistisch.

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