Vier öffentliche E-Ladesäulen stehen in der Gemeinde

Elektromobilität

Lange war die E-Ladesäule auf dem Parkplatz an der Kirchstraße die einzige öffentliche Lademöglichkeit für E-Autos. Das hat sich in den vergangenen Wochen geändert.

Holzwickede

, 13.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier öffentliche E-Ladesäulen stehen in der Gemeinde

Eine Ladung für das Elektroauto von Innogy kostet laut Dirk Wißel zwischen 7 und 8 Euro. Rund 300 Kilometer schafft der BMW damit. Ist der Akku komplett leer, braucht es gut zwei Stunden, um ihn komplett zu laden. © Greis

Neben der Kirchstraße finden sich mittlerweile neue Ladesäulen am Markt, an der Bahnhofstraße und der Cäcilienallee. Eine fünfte Ladesäule entsteht zudem auf dem Haarstrang-Parkplatz an der Unnaer Straße, der aktuell saniert wird.

Wie schon an der Kirchstraße sind auch die drei weiteren Säulen in Kooperation mit dem Energieversorger Innogy aufgestellt worden. Die Säulen sind Teil eines Bundesförderprogramms, das 40 Prozent der Investitionskosten übernimmt. Das Aufstellen einer Säule kostet zwischen 15.000 und 18.000 Euro.

Vergleichsweise gut mit E-Ladesäulen versorgt

Für die kommenden acht Jahre werden pro Standort zudem 8500 Euro an Wartungskosten fällig. So lange gilt die Aufstellgenehmigung. „Das ergibt auch Sinn, denn man wird sicherlich auf technische Entwicklungen reagieren müssen“, sagt Innogy-Kommunalbetreuer Dirk Wißel. Aktuell vier und zeitnah fünf öffentliche Ladesäulen: Damit sei Holzwickede im Vergleich zu ähnlich großen Kommunen weit vorne, was Lademöglichkeiten angeht.

Jede Ladesäule kann zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden und gibt dabei je 22 Kilowatt ab. Die Gemeinde bekommt vom Energieversorger 5 Cent pro geladener Kilowattstunde zurückgezahlt. Bezahlt wird über verschiedene Modelle: vom Abo bis zur Abrechnung über Kreditkarte.

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