Die Nacht der offenen Häuser wird überarbeitet

dzVollversammlung des Ortsjugendrings

Zum dritten Mal veranstaltete der Ortsjugendring Ende September die Nacht der offenen Häuser. Es war zugleich das letzte Mal, dass die Veranstaltung in dieser Form stattgefunden hat.

Holzwickede

, 22.11.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir werden das Konzept zur Nacht der offenen Häuser ändern“, kündigt der Ortsjugendring-Vorsitzende Jonas Beckmann an. Man wolle sich bei der Klausurtagung des OJR im Januar in Xanten dem Thema widmen. „Wir haben festgestellt, dass die Resonanz auf das Angebot sehr unterschiedlich ausfällt“, sagt Beckmann. So sei das Angebot im Treffpunkt Villa sehr gut angenommen worden, das der Seniorenbegegnungsstätte war weniger gut besucht.

Auch über den Namen der Veranstaltung müsse man nachdenken, wenn die Häuser von Vereinen und Einrichtungen bereits um 16 Uhr ihre Türen für Kinder und Jugendliche öffnen. „Abschaffen werden wir das Angebot nicht, aber wir sollten es neu strukturieren“, sagt Beckmann.

Neuer Förderplan muss kommen

Thema bei der Vollversammlung am Mittwoch im Treffpunkt Villa war auch der Jugendförderplan, der durch den Kreis Unna bis zum vierten Quartal 2019 fortgeschrieben werden soll. „Wir sind als OJR daran beteiligt und werden in Xanten besprechen, welche Schwerpunkte wir setzen wollen“, sagt Beckmann.

Dass der Plan in einem Jahr fertig sein soll, findet er „sportlich“. Die Qualität des Förderplans dürfe dadurch nicht leiden. Der aktuelle Plan gilt bis 2020 und nennt Rahmenbedingungen, Leitprinzipien, Handlungsempfehlungen und Herausforderungen der Jugendarbeit für Holzwickede, Bönen und Fröndenberg.

Der OJR plant nach 2015 erneut eine Jugendbefragung durchzuführen. Hier wolle man mit einem Kinder- und Jugendbüro zusammenarbeiten, um Antworten zum Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen zu bekommen.

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