Der ökumenische Weihnachtsmarkt in Opherdicke setzt auf Nachhaltigkeit, Fairness – und viele helfende Hände. Der kleine Markt lebt vom ehrenamtlichen Engagement.

von Lena Zschirpe

Holzwickede

, 09.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Ein ökumenischer Adventssonntag, ein kleiner, aber feiner Markt, viele Gäste: Der Weihnachtsmarkt rund um das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Opherdicke sorgte am Sonntag für festliche Stimmung. Der anhaltende Regen bis zur Mittagszeit hielt die zahlreichen Besucher und Besucherinnen nicht davon ab, zum Stöbern, Kuchen essen oder einem gemütlichen Austausch vorbeizuschauen.

Zelte, Schirme und Hütten gewährleisteten auch vor dem Gemeindehaus einen trockenen zweiten Adventssonntag. Geschützt lassen sich Bratwurst, Reibekuchen und warme Getränke eben besser genießen. „Trotz des Wetters sind wir mit der Besucherzahl sehr zufrieden. Der Gottesdienst war gut besucht, die Posaunen wurden gespielt und der Gemeindesaal ist jetzt sehr voll“, so Presbyter Udo Sedlaczek, der in diesem Jahr viele organisatorische Aufgaben übernommen hat.

Ohne helfende Hände, erklärt er, sei der Weihnachtsmarkt so aber gar nicht möglich. „Gerade die Beteiligung im Vorfeld war enorm, wir haben in diesem Jahr wieder ein sehr reichhaltiges Kuchenbuffet. Wir sind sehr dankbar für unsere ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen und für die Kuchenbäcker und -bäckerinnen“, sagte Sedlaczek.

Der Opherdicker Weihnachtsmarkt richtet sich an die Menschen vor Ort

Bis zum Mittag war es stürmisch und regnerisch. Das hielt die Besucher nicht davon ab, auf dem Opherdicker Weihnachtsmarkt zusammenzukommen. Der Markt ist jedes Jahr beliebter Treffpunkt – nicht nur für die Opherdicker. © Borys P. Sarad

Der Weihnachtsmarkt wird zwar von der Evangelischen Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke organisiert, willkommen ist aber jeder – ob als Helfer oder als Besucher. „Die Stephanusgemeinde beteiligt sich hier zwar auch mit einem eigenen Stand, aber wir bleiben ökumenisch und für jeden offen“, so Sedlaczek. „Wir veranstalten den Weihnachtsmarkt für die Menschen vor Ort. Wir sehen hier eine große Verbundenheit, denn in Opherdicke haben wir eine sehr gute Ökumene, überhaupt in ganz Holzwickede.“

Selbstgemachte Weihnachtsdekoration und leckere Adventsmitbringsel konnten an den liebevoll gestalteten Ständen im Gemeindehaus erworben werden. Auch hier sei alles durch Spenden von fleißigen Bastlern zusammen gekommen.

Mit dabei waren unter anderen das Frauenforum, die Paul-Gerhardt-Schule und die Stephanusgemeinde selbst, die auch Fair-Trade-Artikel wie Kaffee und Schokolade bot. „Uns ist Nachhaltigkeit und fairer Handel wichtig. Das versuchen wir beim Weihnachtsmarkt zu berücksichtigen“, sagte Udo Sedlaczek.

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