Dauerbaustelle Stehfenstraße

dzVollsperrung ohne Umleitung

Nach der ersten Kanalbaumaßnahme folgt die zweite und dann muss auch noch der Straßenbelag erneuert werden. Die Stehfenstraße muss weiterhin einseitig und dann voll gesperrt werden.

Holzwickede

, 15.10.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stehfenstraße kann im Bereich des Lebensmittelmarktes Rewe seit acht Wochen nur noch einseitig in Richtung Natorper Straße/Oelpfad befahren werden. Das wird auch noch einige Tage so bleiben. Danach folgt sogar eine Vollsperrung der Stehfenstraße. Eine ausgewiesene Umleitung wird es dafür nicht geben.

Der Grund für die Sperrungen sind defekte Kanäle und ein Straßenbelag, der dringend saniert werden muss. Wie die Gemeindeverwaltung erklärt, wurden im Rahmen der TV-Untersuchung des gemeindlichen Kanalnetzes in der Stehfenstraße im Bereich der Zufahrt Nordstraße und dem Rewe-Markt Beschädigungen am Regenwasserkanal sowie Mischwasserkanal festgestellt. Ein kleines Loch buddeln, Schlauchliner rein und fertig – das funktionierte diesmal nicht. Die Wiederherstellung der Kanäle muss in offener Bauweise erfolgen.

Die Arbeiten wurden in zwei Abschnitte eingeteilt. Der erste Abschnitt, der momentan läuft, so teilt es die Gemeindeverwaltung mit, soll nun bis auf Restarbeiten am Mittwoch, 17. Oktober, abgeschlossen sein.

Viel ändern an der verkehrlichen Situation wird sich dann aber nicht. Denn: Ab Donnerstag, 18. Oktober, beginnen die Arbeiten des zweiten Abschnitts. Dazu wird ein Baufeld im vorderen Bereich Richtung Nordstraße errichtet. Hierzu muss die Stehfenstraße ab dem 18. Oktober weiterhin einseitig gesperrt werden. Die Sperrung rückt nur etwas weiter in Richtung Nordstraße. Markierungen für die Arbeiten sind bereits jetzt schon zu sehen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. 14 Tage sollen diese Arbeiten dauern.

Vollsperrung

Dann folgt die Vollsperrung der Stehfenstraße: Ab dem 5. November wird die Einfahrt in die Stehfenstraße für etwa zwei Wochen nicht möglich sein. Im vorderen Bereich der Stehfenstraße wird der Straßenbelag auf der gesamten Straßenbreite saniert. Michael Arnold von der Verkehrssicherung des Kreises hat keine Umleitungsbeschilderung angeordnet. Das, erklärt er, wäre auch nur für Hauptverkehrsstraßen erforderlich. Für die Stehfenstraße bestehe also keine Notwenigkeit. Allerdings habe er die Gemeindeverwaltung gebeten, die Gewerbetreibenden zu informieren. Es geht dabei insbesondere um den Lkw-Verkehr. Sollte sich aber während der Zeit der Vollsperrung doch einmal ein über zehn Meter langer Lkw verirren, dann darf er in die Rausinger Straße einbiegen. Die Bahnunterführung ist zu niedrig und eine andere Ausweichmöglichkeit gibt es nicht. „Auch die Gewerbetreibenden müssen das weitergeben“, hofft Arnold, dass Zulieferer informiert werden.

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