Holzwickeder Unternehmen mit Verbindungen nach China gehen gelassen um mit Coronavirus

dzLungenkrankheit

Lokal verwurzelt unterhalten die großen Holzwickeder Unternehmen mitunter auch Geschäftskontakte nach China. Auf den täglichen Betrieb vor Ort hat das aktuell keine Auswirkungen.

Holzwickede

, 01.02.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

An zwei Holzwickeder Traditionsunternehmen mit globalen Bezügen und damit auch nach Fernost denkt man natürlich sofort: Zum einen ist da die Vincenz-Wiederholt GmbH mit ihren mehr als 500 Mitarbeitern und Sitz in Rausingen. Der Hersteller von Präzisionsstahlrohren gehört zur chinesischen Zhongding-Gruppe, die wiederum auf die Produktion von Auto- und Industrieteilen spezialisiert ist.

„Wir gehören zwar zu einer chinesischen Holding. Unsere Arbeit hier vor Ort ist von dem Corona-Virus aber nicht betroffen“, heißt es auf Nachfrage aus der Holzwickeder Geschäftsstelle.

Auch Besuche einer chinesischen Delegation seien momentan nicht geplant und auch Geschäftsreisen nach Fernost stehen aktuell nicht im Wiederholt-Kalender. „Und ist ein Austausch nötig, dann greifen wir auf Telefon- oder Videokonferenzen zurück“, heißt es von Unternehmensseite.

Keine Geschäftsreisen nach China geplant

Noch Anfang September wurde am Firmensitz von Montanhydraulik für eine Gruppe chinesischer Kunden in den Landesfarben geflaggt. Die Holzwickeder Spezialisten für Hydraulikzylinder sind an Projekten weltweit beteiligt. Auf Nachfrage ist man aber auch hier entspannt: „Aktuell sind von unserer Seite keine Geschäftsreisen nach China oder nach Fernost geplant. Des Weiteren erwarten wir aktuell auch keine Delegation aus China oder der umliegenden Region“, meldet die Geschäftsführung auf Nachfrage. Die Situation um das Corona-Virus sei demnach auf geschäftlicher Ebene aktuell kein Thema.

Mit der Rhenus Logistik Gruppe hat zudem ein international agierender Logistikdienstleister seinen Hauptsitz im Gewerbepark Eco Port. Rhenus stellt Lieferketten für Waren und Güter weltweit sicher, machte 2018 mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt rund 31.000 Mitarbeiter an über 800 Standorten.

Entsprechend seiner Größe antwortete das Unternehmen auf Anfrage daher zunächst nur für die gesamte Firmengruppe und teilte am Freitag über eine Sprecherin mit, dass man zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Aussage für die gesamte Rhenus-Gruppe zum Umgang mit dem Corona-Virus geben könne.

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