Bürgerblock fordert Urheberrecht auf verbesserten Emscherweg ein

dzNach Grünen-Vorschlag

Den Emscherweg für Radler bequemer zu gestalten, das ist seit Jahren Ziel der Holzwickeder. Doch bisher scheiterte dies an Grundstücksfragen. Der neue Anlauf von Grünen-Ratsherr Friedhelm Klemp trifft auf Kritik des BBL.

Holzwickede

, 25.06.2019, 20:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bürgerblock will keineswegs, dass sich die Grünen mit dem Vorschlag brüsten können, eine Radwegeverbindung zwischen Schäferkampstraße und Gartenstraße zu schaffen. „Der grüne Ratsherr Klemp verkauft damit nur einen alten Hut“, schreibt Heinrich Schlinkmann vom Bürgerblock. Schließlich hätten die zuständigen Fachausschüsse bereits vor mehr als 15 Jahren dieses Vorhaben beschlossen. Laut Schlinkmann aufgrund eines Antrages des Bürgerblocks. Zudem habe die Verwaltung inzwischen an der Umsetzung der Beschlüsse gearbeitet.

Bachlauf und Auen unter Schutz gestellt

Klemp hatte sich bei einer kleinen Radtour mit der Redaktion gewünscht, den Emscherweg zwischen Schäferkamp- und Gartenstraße zu verbinden mit einem neuen Weg parallel zum Bahndamm. „Fakt ist, dass der Ausbau des Fuß- und Radweges seiner Zeit im Zusammenhang mit der Renaturierung der Emscher erfolgen sollte“, schreibt nun Schlinkmann. Dazu sei es aber nicht gekommen, da der Bachlauf sowie die angrenzenden Auen von der Landschaftsbehörde unter Schutz gestellt wurden und somit die Anlage eines Weges nicht genehmigungsfähig war.

Grunderwerb erwies sich als schwierig

Zudem seien alle Bemühungen, den Weg angrenzend an das Schutzgebiet zu errichten, gescheitert. Denn dazu habe die Gemeinde die entsprechenden Grundstücke erwerben müssen. Sowohl von dem betroffenen Landwirt als auch von der Emschergenossenschaft gab es damals Widerstand.

All das hatte Klemp übrigens bereits eingeräumt, sah aber vor dem Hintergrund der Anbindung des künftigen Wohnparks Emscherquelle durchaus Handlungsbedarf.

Bürgerblock: Radweg genießt hohe Priorität

Der Bürgerblock betont nun, dass man die fehlende Bereitschaft der Grundstückseigentümer bedauere. „Denn der Verbindungsweg zwischen Schäferkampstraße und Gartenstraße ist unbestritten sinnvoll und erstrebenswert“, so Schlinkmann. Er betont, dass die verbesserte Anbindung auch in der Verwaltung hohe Priorität genieße. „Es gibt berechtigte Hoffnung, dass der Radweg in nächster Zeit doch noch realisiert werden kann“, so Schlinkmann weiter.

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