Bis zu 500.000 Euro sollen in den Parkplatz am Haarstrang fließen

dzHaushaltsberatungen der CDU

Einen dicken finanziellen Posten möchte die CDU in den Haushalt der Gemeinde im kommenden Jahr einbringen: 500.000 Euro sind für den Ausbau des Parkplatzes an der Unnaer Straße vorgesehen.

Holzwickede

, 14.11.2018, 16:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Wochenende haben die Christdemokraten den Haushaltsentwurf der Kämmerei beraten. Den dicksten Posten nimmt die Forderung ein, den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage zu sanieren. 500.000 Euro sollen hierfür in den Haushalt eingebracht werden. Die stolze Summe beruht auf einer ersten Kostenschätzung der Verwaltung. Für den Ausbau des Parkplatzes wären Boden- und Entwässerungsarbeiten nötig. Auch müsste der Parkplatz beleuchtet werden. Die Verwaltung soll prüfen, inwieweit Fördermittel beantragt werden können.

Mit weiteren 100.000 Euro soll der Etat für Straßensanierungen verdoppelt werden. So soll sichergestellt werden, dass die Erkenntnisse aus der „Eagle-Eye“-Befahrung, bei der die Gemeindestraßen mit einem Kamerafahrzeug erfasst wurden, „sichtbar umgesetzt werden“, wie der CDU-Vorsitzende Frank Lausmann sagt. Mit weiteren 10.000 Euro möchte die CDU die Fahrradabstellmöglichkeiten auf dem Park+Ride-Parkplatz an der Bahnhofstraße überdachen.

Mittel anderweitig nutzen

Im Rahmen von ISEK war zudem geplant, die B1-Unterführung gen Eco Port aufzuwerten, den Gewerbepark sichtbar zu machen. Das scheiterte am Veto von Straßen.NRW. Die ungenutzten Mittel in Höhe von 26.000 Euro sollen nun in barrierefreie Bushaltestellen fließen.

Neben konkreten finanziellen Forderungen, sieht die CDU innerhalb der Verwaltung auch personell Veränderungsbedarf. So wird ein Controlling für Fördermittel angeregt. „Es gibt aktuell viele Fördermöglichkeiten. Oftmals entgehen uns hier Gelder, weil gar keine Anträge gestellt wurden“, sagt der Fraktionsvorsitzende Frank Markowski. Hier müsse eine zentrale Stelle in der Verwaltung einen Überblick über mögliche Fördermittel schaffen.

Digitalisierung nicht verpassen

Ebenfalls sei eine zeitlich befristete Stelle sinnvoll, die sich mit der Digitalisierung von Verwaltungsaufgaben befasst. Hier gelte es auch die Fühler nach strategischen Partnern auszustrecken wie den Forschungsverbund RuhrValley oder die Gründerallianz Ruhr, um die Entwicklung nicht zu verpassen.

Die CDU schlägt zudem vor, die Adresse Massener Straße 71 an eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft zu veräußern. Für die dortigen Flüchtlingsunterkünfte gebe es kein Bedarf mehr, wer dort aktuell wohnt, könne sukzessive umquartiert werden. „Dort können dauerhaft Sozialwohnungen entstehen. Auch für Menschen mit Bleiberecht wäre das ja der nächste Schritt“, sagt Lausmann.

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