Geschlossene Schöne Flöte spart der Gemeinde Holzwickede Geld

Redakteur
Die Bauarbeiten in der Schönen Flöte haben sich deutlich in die Länge gezogen.
Die Bauarbeiten in der Schönen Flöte haben sich deutlich in die Länge gezogen. © Carlo Czichowski
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Bei den Arbeiten in der Schönen Flöte lief in diesem Jahr wahrlich nicht alles nach Plan. Besonders wurmte Stefan Petersmann, den Betriebsleiter der Wasserversorgung in Holzwickede, die um gut sechs Monate verlängerte Dauer der Maßnahme.

Gleichzeitig hatten sich die Kosten der Arbeiten kaum erhöht. „Wir haben Mehrkosten von 66.500 Euro“, so Petersmann. „Das entspricht einem Anstieg von sieben Prozent.“

Eingeplant war eine Kostensteigerung von zehn Prozent. In anderen Bereichen hätten die Steigerungen 15 bis 20 Prozent betragen. „Ich kann damit damit gut leben“, sagte Petersmann. „Die Bauverzögerungen waren viel, viel schlimmer.“

Denn so fiel die gesamte Badesaison während des heißen Sommers ins Wasser. Ironischerweise profitierte die Gemeinde sogar von der Schließung, zumindest finanziell. Denn wie Petersmann erläuterte, sparte die Gemeinde durch das geschlossene Freibad Betriebskosten in Höhe von 80.000 Euro ein.

„Ich will jetzt aber natürlich nicht jedes Jahr die Badesaison ausfallen lassen, um Kosten zu sparen“, so Petersmann. „Im Gegenteil: Die Gespräche mit der DLRG laufen, um 2023 zwei bis drei Wochen früher zu öffnen, damit die Holzwickeder im Wasser Gas geben können“, sagte der Bäderchef jetzt im Betriebsausschuss der Gemeinde.