Bequemer Bringdienst: Für Schüler geht´s per Taxi direkt zum Schulzentrum

dzBrückenabriss Kurze Straße

Seit Montag ist die Kurze Straße gesperrt. Die VKU-Busse fahren dort zwei Haltestellen nicht mehr an. Für die Schüler gibt es stattdessen jetzt wohl ein Jahr lang eine deutlich bequemere Lösung.

Holzwickede

, 21.01.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf der Friedrich-Ebert-Straße ging es am Montag den ganzen Tag über chaotisch zu. Lkw, die unerlaubterweise in die Straße einbogen, blockierten die Kreuzung Krummer Weg. Am Dienstagfrüh hatte sich die Lage wieder etwas beruhigt. Lkw-Fahrer waren dort am Morgen nicht mehr zu sehen.

Der Schulverkehr wurde demnach nicht durch umherirrende Autofahrer behindert. Die Schüler aus der Friedrich-Ebert-Straße kamen daher zwar ohne Probleme zur Schule, dafür aber teilweise zunächst anders als angekündigt.

Zur Erinnerung: Durch den Brückenabriss auf der Kurzen Straße sollte für die Schüler, die unweit der Haltestellen Hirtenweg und Stehfenstraße wohnen, ein Pendelbus eingerichtet werden. Dieser sollte sie dann zu einer Haltestelle bringen, die an den üblichen Linienverkehr zur Schule angeschlossen ist. Das ging jedenfalls aus der Ankündigung der VKU hervor.

Schüler werden per Taxi direkt zum Schulzentrum gefahren

In der Realität sieht das bisher aber etwas anders aus: Die Schüler werden von einem Taxi-Wagen abgeholt und direkt zum Schulzentrum gefahren. Mögliche Missverständnisse möchte die VKU-Sprecherin Martina Rabe aber gar nicht aufkommen lassen.

Für den durchaus luxuriös wirkenden Schulbringdienst gibt es eine einfache Begründung: Mit dem Taxi-Betrieb Steinberg kooperiert die VKU ihrer Aussage nach in solchen Fällen öfter. In der Regel würden Kleinbusse zur Verfügung gestellt. Es sei aber nicht gerade unüblich, dass je nach Bedarf auch normale Kombiwagen zur Personenbeförderung benutzt werden, wie sie mitteilt.

Nur Unnaer Schüler müssen umsteigen

Anders als in der vergangenen Woche angekündigt, sollen die Schüler aus Holzwickede langfristig direkt zum Schulzentrum gebracht werden. In Richtung Unna sieht das etwas anders aus: Die Schüler wurden am Montag und Dienstag aus Zeitgründen und wegen eines Missverständnisses noch direkt zum Unnaer Schulzentrum gebracht.

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Das geschah aber aus reiner Kulanz, wie Björn Ermer vom Außendienst der VKU erklärte. Langfristig sollten die Unnaer Schüler, wie angekündigt, an einer naheliegenden Haltestelle herausgelassen werden und in einen regulären Linienbus zusteigen, erklärt der VKU-Mitarbeiter, der an den vergangenen beiden Tagen selbst ein paar Fahrten übernommen hat. „Die Situation ist für alle Beteiligten nicht ganz einfach“, sagte Ermer.

Lösung soll ein Jahr lang umgesetzt werden

VKU, Eltern und auch Schüler haben allerdings durchaus noch Zeit, bis sich die Übergangslösung einspielen kann: Wie Rabe erklärte, soll die Lösung auf die Dauer der Baustelle (schätzungsweise ein Jahr) begrenzt sein. Die Linien 147 und 178 werden in dieser Zeit um die Baustelle umgeleitet. Zu möglichen Mehrkosten durch den Bringdienst machte die VKU-Sprecherin keine Angaben.

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