Endstation Bürgersteig: Fußgänger an der Natorper Straße oft ratlos

dzParksituation

Fußgängern blieb an der Natorper Straße auf Höhe Krummer Weg zuletzt oft nichts anderes übrig, als die Straße zu überqueren: Aus zwei Gründen ging es auf dem Bürgersteig kaum weiter.

Holzwickede

, 27.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was mache ich, wenn ich als Fußgänger auf dem Gehweg nicht mehr weiter komme? Diese Frage stellte sich kürzlich eine Holzwickederin, die zu Fuß auf der Natorper Straße unterwegs war. Auf Höhe der Baustelle, wo derzeit zwei Lamellenklärer ins Kanalsystem integriert werden, waren zum Teil beide Bürgersteige kaum oder gar nicht begehbar. Es war zu beobachten, dass Fußgänger auf die Straße ausgewichen sind. Mit Blick auf den Lkw-Verkehr dort kann das durchaus gefährlich sein.

Beide Bürgersteige nicht begehbar

Für die unerwünschte Endstation am Bürgersteig gibt es zwei Gründe: Der erste liegt schlichtweg in der Baustelle, die auf der einen Straßenseite den Bordstein blockiert. Der zweite liegt im Parkverhalten von Kunden und Mitarbeitern der Firma Rüther Gewürze. Sie stellten ihre Fahrzeuge mitten auf dem Gehweg ab. Sie nutzten die Fläche als Parkmöglichkeit, weil durch die Baustelle einige Plätze vorübergehend weggebrochen sind.

Jetzt lesen

Auf Nachfrage erklärte Rüther-Geschäftsführer Michael Reiter, dass er das Problem registriert habe und sich diesbezüglich sowohl mit seinen Mitarbeitern als auch mit Mitarbeitern der Gemeinde ausgetauscht habe. Anfangs hätten dort Fahrzeuge meist kurzzeitig gestanden. In der Zwischenzeit sei es aber auch vorgekommen, dass Fahrzeuge über mehrere Stunden dort abgestellt wurden. An manchen Tagen sei es eben zu viel geworden.

„Ist jedem zuzumuten, 300 Meter zu laufen“

Deshalb sieht auch Reiter Handlungsbedarf. Zufriedenstellend sei die Situation auch für die Firma Rüther nicht gewesen. Er werde darauf achten, dass Mitarbeiter künftig nicht mehr dort parken würden, um den Gehweg für Fußgänger frei zu halten. „Mir ist bewusst, dass das keine gute Situation war. Das wird jetzt nicht mehr vorkommen. Es ist jedem der Angestellten zuzumuten, 300 Meter weiter zu parken und das kurze Stück zu laufen. Damit wäre die Sache dann vom Tisch“, sagte er.

„Wir wollen uns in dieser Sache verantwortungsbewusst verhalten“, fügte er an. Negative Konsequenzen hatte das Parken an dieser Stelle immerhin auch für Angestellte der Firma Rüther Gewürze: Zwei Autos von Mitarbeiter waren dort beschädigt worden. Über die Umstände, unter denen das passiert ist, konnte Rüther allerdings nichts sagen.

Knapp drei Monate müssen sich die Rüther-Mitarbeiter noch auf eine erschwerte Parkplatzsuche einstellen: An der Baustelle wird noch bis Jahresende gearbeitet.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Mit Video-Beweis

Nächste Runde im Mülltonnen-Ärger: Anwohner der Friedhofstraße fühlt sich belogen

Hellweger Anzeiger Eklat bei „Olé auf Schalke“

Willi Herren gegen Wendler: Frotzeleien unter Schlagerstars auch beim Schützenfest

Hellweger Anzeiger Haushaltsentwurf 2020

CDU sieht Befürchtungen bestätigt: „Wir geben in Holzwickede zu viel Geld aus“

Hellweger Anzeiger Bewaffneter Raub

„Nicht zum Lachen“: Tankstellen-Betreiberin äußert sich nach Raub über skurrile Beute

Hellweger Anzeiger Ortsverband „Die Partei“

Eine „sehr gute“ Partei will den Holzwickeder Gemeinderat übernehmen

Hellweger Anzeiger Segelfliegen

Kleines Team, großer Sport: Das hält zehn engagierte Segelflieger vom LSV in der Luft

Meistgelesen