Nicht zu retten: Darum musste auf dem Friedhof ein Baum gefällt werden

dzUmwelt

Rund um den Friedhof war im Verlauf des Mittwochs das Geräusch einer Motorsäge zu hören. Dort musste ein Baum weichen, der recht zentral auf dem Friedhofsgelände stand.

Holzwickede

, 13.11.2019, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist in diesem Jahr nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter des Baubetriebshofs ausrücken, um einen Baum zu fällen. Nur hat es diesmal nichts mit Trockenheit zu tun. Der Baum war nämlich von einem Pilz befallen, wie Bernd Hellweg, Leiter des Baubetriebshofs auf Nachfrage mitteilte.

Ein Baumkontrolleur der Gemeinde hatte bei einer Kontrolle festgestellt, dass der entsprechende Baum krank ist. „Wir prüfen in jedem Fall, ob da noch was zu retten ist“, sagte Hellweg. In diesem Fall sei es aber zu spät gewesen.

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Baum hätte langfristig zu einer Gefahr werden können

Langfristig hätte ansonsten die Gefahr bestanden, dass der weiße Pilz den Baum von innen aushöhlt und der irgendwann umstürzt. Für die Friedhofsbesucher hätte das zu einem Sicherheitsrisiko werden können, „wie jüngst in Dortmund“, betont Hellweg.

Im Oktober war in der Bierstadt ein Baum auf eine Straße gestürzt und hat mehrere Autos förmlich platt gemacht. Damit so etwas in Holzwickede nicht passiert, wurde der Baum, der sich zentral auf dem Friedhof befand, vorsorglich entfernt.

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In diesem Jahr hat die Gemeinde mehr als zehn Bäume gefällt. Für jeden dieser Bäume muss eine Ersatzpflanzung vorgenommen werden.

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