Bauzeit bis Sommer 2020: Vor B1-Ausbau werden in Holzwickede Lärmschutzwände hochgezogen

dzBundesstraße/A40

An der B1 in Höhe Holzwickede beginnt der Bau von Lärmschutzwänden. Die Anlagen werden bis zu sechseinhalb Meter hoch und sollen den Lärm der künftigen Autobahn schlucken.

Holzwickede, Unna

, 07.09.2019, 17:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Autobahn-Baufirma Deges beginnt mit Bauarbeiten an der B1 zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna und der Anschlussstelle Dortmund-Ost. Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der A40: Die heutige Bundesstraße 1 wird in diesem Abschnitt zur sechsspurigen Autobahn ausgebaut. Laut Deges beginnen die Bauarbeiten in Fahrtrichtung Dortmund in der 37. Kalenderwoche, also ab dem 9. September. Vor dem eigentlichen Straßenausbau wird die Lärmschutzwand errichtet. Sie sei „hochabsorbierend“, soll also den Schall sozusagen schlucken. „Die Lärmschutzwände werden bereits vor Beginn des Ausbaus der Bundesstraße zur Autobahn errichtet, um die Anwohnerinnen und Anwohner bereits möglich frühzeitig vor Lärm- und Verkehrsemissionen zu schützen“, heißt es in einer Deges-Mitteilung.

Bis zu 6,50 Meter hoch, neue Bäume kommen 2023

Die Wand wird bis zu 6,50 Meter hoch. Für später sind Begrünungsmaßnahmen geplant, um die Wände in die Umgebung einzubinden. Außerdem werde es Kompensationsmaßnahmen aufgrund der Eingriffe in Natur und Landschaft geben. Bäume entlang der Straße hatte Deges schon vor einem halben Jahr roden lassen. Es wird dauern, bis neue Bäume gepflanzt werden: erst wenn die Autobahn fertig ist, wie Deges noch einmal bestätigte - also voraussichtlich 2023.

Straße verengt, Lärm zu erwarten

Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden sollen nun etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Deges kündigt den Abschluss für Sommer 2020 an. Während der Bauzeit kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen: Die Wilhelmstraße wird eingeengt. Sie verläuft nördlich parallel zur B1. Betroffen ist laut Deges der Abschnitt der Wilhelmstraße zwischen den Hausnummern 61 und 73. Dort soll die Fahrbahn auf etwa drei Meter eingeengt werden. Außerdem muss im Zuge der Bauarbeiten der Standstreifen an der Abfahrtsrampe an der Anschlussstelle Holzwickede – aus Kassel kommend – gesperrt werden.

Es geht um den Bau von Lärmschutz, aber erst einmal wird es wohl laut: Durch die Arbeiten könne es zu Lärmbelästigungen kommen. „Wir sind bemüht, diese auf ein Minimum zu beschränken und bitten um Verständnis“, heißt es von Deges.

Bald über 100.000 Fahrzeuge am Tag

Deges plant im Auftrag von Bund und Land den Ausbau auf zwei mal drei Fahrspuren auf einer Länge von 9,5 Kilometern. Er wird für nötig erachtet, weil immer mehr Verkehr erwartet wird: Die Planer rechnen für 2025 mit über 100.000 Fahrzeugen pro Tag zwischen Dortmund und Unna.

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