Bauamt wartet noch auf die Daten aus dem Eagle-Eye-Projekt

dzNeue Software für Sanierungsplan

Im April 2018 erfasste ein spezieller Kamerawagen die Straßen der Gemeinde. Daraus soll ein digitaler Straßenkataster entstehen. Noch kann das Bauamt aber nicht mit den Daten arbeiten.

Holzwickede

, 08.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Normalerweise sei es laut Uwe Nettlenbusch, Leiter Technische Dienste, üblich, dass im ersten Halbjahrs eines Jahres ein Sanierungsplan erstellt wird, der dann in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt wird. Aktuell muss das Bauamt der Gemeinde hier ein bisschen improvisieren. In 2019 soll eine neue Software beim Planen helfen, aber noch sind die Daten nicht einsatzfähig.

„Es wird ein Instandhaltungsprogramm geben, dass auf den Daten der Befahrung in Kombination mit anderen Parametern aufbaut“, sagt Nettlenbusch. Die Daten aus der Befahrung allein seien nicht aussagekräftig genug. „Angenommen eine kaum befahrene Straße hätte den schlechtesten Zustand. Dann würde das alleine nicht für eine Top-Priorität reichen. Auch wie stark diese Straße frequentiert ist, müssen wir berücksichtigen“, erklärt Nettlenbusch. Weitere Parameter einzupflegen, daran werde aktuell gearbeitet.

Nettlenbusch geht davon aus, dass man ab März mit dem neuen Programm arbeiten und dann eine aussagekräftige Übersicht zu nötigen Maßnahmen erstellen könne. Das wolle man auch nutzen, um die Politik in Ausschüssen und Rat entsprechen involvieren zu können. „Im Moment müssen wir noch ein bisschen improvisieren“, sagt Nettlenbusch. Zumindest vorerst gelöst ist das Problem der Schlaglöcher auf der Massener Straße, die am Dienstag durch ein externes Straßenbauunternehmen mit Kaltashphalt verfüllt wurden.

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