Grüne wollen über lebenserhaltende Maßnahmen für Bäume im Bürgerwald diskutieren

dzTote Jungbäume

16 junge Bäume haben den recht trockenen Sommer im Bürgerwald nicht überlebt. Für die Bündnisgrünen Grund genug, um bei Gespräch vor Ort zu erörtern, wie sich das künftig verhindern lässt.

Holzwickede

, 04.10.2019, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bürgerwald als Ort eines geplanten Dialogs steht dabei nur exemplarisch für viele Bäume, die die vergangenen beiden Trockenjahre nicht überlebt haben. Am Samstag, 19. Oktober, laden die Grünen von 10 bis 12 Uhr in den Bürgerwald am Wertstoffhof.

Hier soll mit Bürgern, Gemeindeverwaltung und Mitarbeitern des Bauhofes erörtert werden, wie man das Baumsterben durch Trockenheit in der Gemeinde in Zukunft vermeiden kann.

„Wir laden alle Baumpaten ein, Vorschläge für Maßnahmen zu machen, die helfen, ein grünes Holzwickede zu gestalten“, so die Vizechefin der Grünen, Susanne Werbinsky. Vertreter von NABU und BUND werden ebenfalls vor Ort sein und Infos bereithalten.

Vorab können sich die Grünen bereits vorstellen, dass man die Bäume künftig mit Wassersäcken vor dem Austrocknen schützt. Diese Säcke, die den Stamm umschließen und über mehrere Tage Wasser abgeben, hatte der Baubetriebshof über den Sommer erstmals an anderer Stelle bereits getestet. „Das können wir uns auch vorstellen“, sagt Baubetriebshofleiter Bernd Hellweg.

Weiterhin könne man nach dem Willen der Grünen auch darüber nachdenken, vorhandene Wassertanks im Bürgerwald aufzustellen, um Baumpaten das Gießen vor Ort zu ermöglichen.

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