Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer liest auf Haus Opherdicke

Bärbel Schäfer liest am 2. Juli aus ihrem Buch "Avas Geheimnis - Meine Begegnung mit der Einsamkeit". © Esther Haase
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Der „LiteraturSommerHellweg“ macht Station im Museum Haus Opherdicke. Am Samstag, 2. Juli, steht das literarische Programm im ehemaligen Wasserschloss ganz im Zeichen von verschiedensten Geschichten und Gesichtern. Hochkarätige Autoren und Autorinnen geben zwischen Realität und Fiktion Einblicke in außergewöhnliche Lebensgeschichten und musikalische Darbietungen. Die aktuelle Kunstausstellung „Face to Face“ rundet den Tag im Museum ab. Das Programm beginnt um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Bärbel Schäfer befasst sich mit der Einsamkeit

Die aus Fernsehen und Hörfunk bekannte Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer erzählt in „Avas Geheimnis – Meine Begegnung mit der Einsamkeit“ die berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Der 3sat-Preis-Gewinner Yannic Han Biao Federer liest aus seinem in den Feuilletons hochgelobten Roman „Tao“. Dieser nimmt das Publikum mit auf eine Reise quer durch Europa und erzählt eine Familiengeschichte, die von China über Indonesien bis nach Deutschland reicht.

Autorin und Historikerin Heike Specht, die bereits zahlreiche Biografien verfasst hat, kommt mit Geschichten bekannter und erfolgreicher Frauenfiguren nach Holzwickede. Specht porträtiert in ihrem Sachbuch „Die Ersten ihrer Art“, wie Pionierinnen in Politik, Justiz und Kultur zunächst eine Männerwelt erobern mussten. Noch heute gilt: „Die Hälfte der Menschheit hat noch längst nicht die Hälfte der Macht.“

Ein Besuch der Ausstellung „Face to Face“ mit vielen Werken aus der Sammlung von Sammler Frank Brabant und Arbeiten junger Künstler der Akademie Düsseldorf bietet sich am Tag der Lesungen an. © Greis

Keltische Klänge von Sackville Street

Für musikalische Begleitung sorgt an dem Tag die Band Sackville Street. Nina Heinrich, Christian Donovan und Hella Luzinde Hahne – zwei starke Stimmen und eine keltische Harfe, die leidenschaftlich und ohne unnötigen Firlefanz melancholische irische und schottische Lieder abseits der gängigen Gassenhauer außergewöhnlich darbieten.

Im obersten Stockwerk des Hauses steht die Ausstellung „Face to Face“ – Porträts aus der Sammlung Frank Brabant und Gäste für das Publikum zur Verfügung. Zu sehen sind mit über 100 Kunstwerken von 90 Kunstschaffenden umfassend die Entwicklung der Porträtmalerei vom frühen Expressionismus bis in die Kunst der Gegenwart. In Programmpausen lädt zudem der Skulpturenpark zum Spazieren durchs Grüne ein.